Negativauswahl
Hallo alle zusammen,
ok... ich habe den Job nicht bekommen...
Ich wusste es schon direkt nach dem Gespräch, obwohl das in weiten Teilen eigentlich gar nicht schlecht lief...
Aber wie Conny sagte... ich habe für so etwas offenbar feine Antennen...
Und ich denke ich weiss auch, warum ich den Job nicht bekommen habe...
Das ist mir hinterher klar geworden, als ich das Gespräch zuhause dann nochmal in Ruhe analysiert habe...
Es ist eigentlich ganz einfach:
Ich habe den Job nicht bekommen, weil es sich dabei um eine Negativauswahl gehandelt hat... wie offensichtlich üblich in unserer Gesellschaft...
Das heisst:
Es werden nicht etwa die Guten ausgesucht (das wäre eine Positivauswahl) sondern es werden Leute aussortiert... und das nicht unbedingt, weil die schlecht wären - das wäre ja verständlich - sondern, weil sie einem aus irgendwelchen Gründen nicht in den Kram passen...
Das fängt ja schon in der Schule an... ja die Schule ist sogar das beste Beispiel dafür, hierzulande!
Nirgendwo sonst in Europa haben Kinder aus bildungsfernen Schichten so wenig Aufstiegschancen wie in Deutschland.
Und das ist kein Zufall... sondern so gewollt...
Schließlich wollen die 'Eliten' sich ja keine unliebsame Konkurrenz heranzüchten...
Es gab neulich eine Untersuchung, daß etwa jeder dritte Schüler (!) in der falschen Schule ist, also in einer Schulform, die nicht seinen Anforderungen entspricht...
Und es sind nicht etwa die Kinder der 'Eliten', die trotz hoher Intelligenz zu unrecht auf der Hauptschule landen... sondern im Gegenteil: gerade deren Kinder sind oft auf dem Gymnasium, obwohl sie dafür gar nicht die Fähigkeiten haben... während umgekehrt in der Hauptschule fast nur Kinder aus den 'unteren' Gesellschaftsschichten sind...
Und das hat einen ganz einfachen Grund:
Auch dumme Eltern können intelligente Kinder haben... und umgekehrt!
Intelligenz ist nur zu einem sehr geringen Teil vererblich.
Und das bedeutet, daß die Masse der einfachen Leuten auch sehr viele intelligente Kinder hervorbringt, selbst wenn die Eltern nicht sonderlich intelligent sind.
Umgekehrt gibt es bei den Kindern der 'Eliten' besonders viele Schulversager, weil die Erwartungen der Eltern - selbstverständlich soll ihr Kind auch an's Gymnasium gehen wie sie früher - hoch sind, die Leistungsfähigkeit der Kinder aber oft nur mittelmäßig bis gering.
Das ist auch der Grund, warum Monarchien (oder Erb-Dikaturen) auf Dauer nicht funktionieren...
Es sagte mal jemand - angesichts der Schwächen der Demokratie - die beste Regierungsform sei ein wohlmeinender (und intelligenter...) Diktator.
Das würde ich jetzt zwar so nicht unterschreiben... aber es ist doch etwas Wahres dran...
Es gibt in der Geschichte nicht nur unzählige Tyrannen, sondern auch etliche Beispiele kluger Monarchen, die weise geherrscht und ihrem Volk Frieden und Wohlstand gebracht haben...
Da Intelligenz aber nun mal nicht erblich ist... kann schon der nächste Nachfahre auf dem Thron ein Dummkopf sein, der sein Volk in's Unglück stürzt...
Und das ist dann wohl der größte Vorteil einer Demokratie gegenüber einer Monarchie, einer Diktatur o.ä:
Man kann schlechte Herrscher abwählen!
So wichtig ist es seine Herrscher wählen zu können... sie abwählen zu können ist die noch viel wichtigere Möglichkeit in einer Demokratie...
So weit so gut...
Die Idee schlechte Leute abwählen zu können ist an sich ganz hervorragend...
Leider funktioniert das aber schon in der Politik kaum, wie wir alle wissen... aus vielen Gründen...
Und in anderen Gesellschaftsbereichen gibt es diese Möglichkeit erst gar nicht...
Wo kämen wir da auch hin, wenn das Volk Bankster die Billionen an Spargroschen verzockt haben abwählen könnte...? (Davon, daß so etwas straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben könnte gar nicht zu reden...).
Nein... die 'Eliten' bleiben schön unter sich... auch das ist wissenschaftlich längst erforscht...
Wer nicht den richtigen 'Stallgeruch' hat, wer nicht aus den richtigen Kreisen kommt... der bekommt schon in der Schule schlechtere Noten, wird weniger gefördert, von den Lehrern, die unbewusst 'ihresgleichen' erkennen und für besser und klüger halten als die Kinder des gemeinen Pöbels...
Und selbst wenn dem nicht so wäre... es reicht auch schon, daß man die Kinder aus bildungsfernen Schichten einfach ihrem Schicksal überlässt...
Deren Eltern sind meisst weder intelligent noch gebildet genug um ihnen zu helfen, haben oft auch nicht die Sozialkompetenz, zu viele eigene Problem, kein Geld für Nachhilfe usw...
Und so landen solche Kinder dann ganz automatisch in da, wo sie hingehören... in der Hauptschule... so daß sie später den Kindern der 'Eliten' keine Konkurrenz machen, auf dem Arbeitsmarkt...
Was interessiert es da, daß auch diese Kinder Fähigkeiten haben... manche sogar hochbegabt sind...
Scheissegal! Weg mit dem Dreck! Wir wollen keine Arbeiterkinder in unseren Vorstandsetagen!
Doch nicht in der Kastenrepublik Deutschland... wo eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Kind aus bildungsfernen Schichten Karriere macht...
Dafür haben wir dann jede Menge "Nieten in Nadelstreifen", als Entscheidungsträger, wie Gunter Ogger es mal so treffend formulierte...
Denn auch für die Minderbegabten Elitensprösslinge muss ja irgendein Vorstandspöstchen gefunden werden...
Merkt ja sowieso keiner, wenn die dann ein paar Milliarden in den Sand setzen...
Und selbst wenn es doch mal jemand merkt... egal!
Die Politiker werden schließlich von den Wirtschafts-'Eliten' ausgehalten... also machen sie auch die Gesetze für sie...
Keine Gefahr, daß da jemals jemand für irgendetwas zur Verantwortung gezogen werden würde...
Und weil das so ist in diesem unserem Land und in der Regel nicht die Leute wegen ihren Fähigkeiten ausgewählt werden, sondern die Leute rausgekickt werden, die man nicht haben will, ganz egal wie gut sie sind, wird dieses System früher oder später auch gegen die Wand fahren... und zwar mit Karacho...
Womit ich, nach dem kleinen Umweg über die große Wirtschafts- und Politikwelt, dann wieder bei meiner Jobsuche gelandet bin...
Ich habe den Job nicht bekommen, weil denen egal war, was ich kann... aber sowas von egal...
Das war im Gespräch überhaupt kein Thema!
Nein... worum es da ging... das war ausschließlich eine Negativauswahl...
Die haben nicht den besten Bewerber gesucht... sondern die haben nach Gründen gesucht Leute rauszukicken, die ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passen...
Und mein Fehler war: Ich war zu offen...
Ich habe genau das getan, was ihr mir geraten habt...
Ich war einfach ich selbst und habe ganz offen geredet... (ok, die TS und Depressionen habe ich nicht erwähnt, aber es gab auch keinen Grund dazu...).
Und das war falsch, das war sowas von falsch...
Ich weiss, ihr habt's gut gemeint... aber das war wirklich das Allerschlechteste, was ich tun konnte... denn damit habe ich ihnen genau die Gründe geliefert, mich rauskicken zu können...
Wobei Gründe eigentlich falsch ist... Vorwände... Vorurteile... das trifft es besser...
Das habe ich am Ende des Gespräches ganz deutlich gemerkt... weil da plötzlich ein Problem konstruiert wurde, wo es überhaupt keines gibt...
Ich will hier jetzt nicht in die Details gehe, aber um es grob zu umschreiben:
Ich habe den Job mit ziemlicher Sicherheit darum nicht bekommen, weil ich noch etwas für meine berufliche Zukunft tun will und muss... sprich, weil ich mich... nennen wir es fortbilden will... in meiner Freizeit wohlgemerkt!
Und das ist etwas, was auf den Job nicht den geringsten Einfluss gehabt hätte... was also mein reines 'Privatvergnügen' wäre...
Ob ich in meiner Freizeit auf Partys gehe oder lerne... so lange das meine Arbeit nicht beeinträchtigt - und das hätte es auf keinen Fall! - geht das meinen Arbeitgeber nichts an... nicht das Geringste!
Tja... das habe ich nun davon, daß ich offen und ehrlich war...
Und die haben jetzt möglicherweise irgendeine stromlinienförmige Flasche... oder eine Faulpelz, der sich gut verkaufen kann...
Und das wo sie mich hätten haben können... Aurisa, die 'Heldin der Arbeit'...
Ok... da ich ein lernfähiges System bin, werde ich aus dieser Erfahrung meine Konsequenzen ziehen...
Ich weiss jetzt, daß es bei Bewerbungen normalerweise nicht darum geht gute Leute zu finden, sondern Leute auszuschliessen, die einem nicht passen...
Das heisst, ich werde in Zukunft
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niemals wieder ohne Not noch einmal offen sein oder auch nur das Allergeringste erzählen, was mir irgendwie negativ ausgelegt werden könnte!
Ich werde in Zukunft beschönigen, verharmlosen, vertuschen, von Problemen ablenken, Dinge anders darstellen und wenn nötig sogar lügen, und ich werde vor allem nie wieder offen sein bei einem Bewerbungsgespräch!
Anders bekommt man anscheinend keinen Job, in diesem unserem Land wo der Schein mehr zählt als das Sein...
Denn solche Dinge wie Intelligenz, Leistung, Fähigkeiten oder Motivation sind da ja offensichtlich nicht gefragt...
Viele Grüße
Klaudia
ok... ich habe den Job nicht bekommen...
Ich wusste es schon direkt nach dem Gespräch, obwohl das in weiten Teilen eigentlich gar nicht schlecht lief...
Aber wie Conny sagte... ich habe für so etwas offenbar feine Antennen...
Und ich denke ich weiss auch, warum ich den Job nicht bekommen habe...
Das ist mir hinterher klar geworden, als ich das Gespräch zuhause dann nochmal in Ruhe analysiert habe...
Es ist eigentlich ganz einfach:
Ich habe den Job nicht bekommen, weil es sich dabei um eine Negativauswahl gehandelt hat... wie offensichtlich üblich in unserer Gesellschaft...
Das heisst:
Es werden nicht etwa die Guten ausgesucht (das wäre eine Positivauswahl) sondern es werden Leute aussortiert... und das nicht unbedingt, weil die schlecht wären - das wäre ja verständlich - sondern, weil sie einem aus irgendwelchen Gründen nicht in den Kram passen...
Das fängt ja schon in der Schule an... ja die Schule ist sogar das beste Beispiel dafür, hierzulande!
Nirgendwo sonst in Europa haben Kinder aus bildungsfernen Schichten so wenig Aufstiegschancen wie in Deutschland.
Und das ist kein Zufall... sondern so gewollt...
Schließlich wollen die 'Eliten' sich ja keine unliebsame Konkurrenz heranzüchten...
Es gab neulich eine Untersuchung, daß etwa jeder dritte Schüler (!) in der falschen Schule ist, also in einer Schulform, die nicht seinen Anforderungen entspricht...
Und es sind nicht etwa die Kinder der 'Eliten', die trotz hoher Intelligenz zu unrecht auf der Hauptschule landen... sondern im Gegenteil: gerade deren Kinder sind oft auf dem Gymnasium, obwohl sie dafür gar nicht die Fähigkeiten haben... während umgekehrt in der Hauptschule fast nur Kinder aus den 'unteren' Gesellschaftsschichten sind...
Und das hat einen ganz einfachen Grund:
Auch dumme Eltern können intelligente Kinder haben... und umgekehrt!
Intelligenz ist nur zu einem sehr geringen Teil vererblich.
Und das bedeutet, daß die Masse der einfachen Leuten auch sehr viele intelligente Kinder hervorbringt, selbst wenn die Eltern nicht sonderlich intelligent sind.
Umgekehrt gibt es bei den Kindern der 'Eliten' besonders viele Schulversager, weil die Erwartungen der Eltern - selbstverständlich soll ihr Kind auch an's Gymnasium gehen wie sie früher - hoch sind, die Leistungsfähigkeit der Kinder aber oft nur mittelmäßig bis gering.
Das ist auch der Grund, warum Monarchien (oder Erb-Dikaturen) auf Dauer nicht funktionieren...
Es sagte mal jemand - angesichts der Schwächen der Demokratie - die beste Regierungsform sei ein wohlmeinender (und intelligenter...) Diktator.
Das würde ich jetzt zwar so nicht unterschreiben... aber es ist doch etwas Wahres dran...
Es gibt in der Geschichte nicht nur unzählige Tyrannen, sondern auch etliche Beispiele kluger Monarchen, die weise geherrscht und ihrem Volk Frieden und Wohlstand gebracht haben...
Da Intelligenz aber nun mal nicht erblich ist... kann schon der nächste Nachfahre auf dem Thron ein Dummkopf sein, der sein Volk in's Unglück stürzt...
Und das ist dann wohl der größte Vorteil einer Demokratie gegenüber einer Monarchie, einer Diktatur o.ä:
Man kann schlechte Herrscher abwählen!
So wichtig ist es seine Herrscher wählen zu können... sie abwählen zu können ist die noch viel wichtigere Möglichkeit in einer Demokratie...
So weit so gut...
Die Idee schlechte Leute abwählen zu können ist an sich ganz hervorragend...
Leider funktioniert das aber schon in der Politik kaum, wie wir alle wissen... aus vielen Gründen...
Und in anderen Gesellschaftsbereichen gibt es diese Möglichkeit erst gar nicht...
Wo kämen wir da auch hin, wenn das Volk Bankster die Billionen an Spargroschen verzockt haben abwählen könnte...? (Davon, daß so etwas straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben könnte gar nicht zu reden...).
Nein... die 'Eliten' bleiben schön unter sich... auch das ist wissenschaftlich längst erforscht...
Wer nicht den richtigen 'Stallgeruch' hat, wer nicht aus den richtigen Kreisen kommt... der bekommt schon in der Schule schlechtere Noten, wird weniger gefördert, von den Lehrern, die unbewusst 'ihresgleichen' erkennen und für besser und klüger halten als die Kinder des gemeinen Pöbels...
Und selbst wenn dem nicht so wäre... es reicht auch schon, daß man die Kinder aus bildungsfernen Schichten einfach ihrem Schicksal überlässt...
Deren Eltern sind meisst weder intelligent noch gebildet genug um ihnen zu helfen, haben oft auch nicht die Sozialkompetenz, zu viele eigene Problem, kein Geld für Nachhilfe usw...
Und so landen solche Kinder dann ganz automatisch in da, wo sie hingehören... in der Hauptschule... so daß sie später den Kindern der 'Eliten' keine Konkurrenz machen, auf dem Arbeitsmarkt...
Was interessiert es da, daß auch diese Kinder Fähigkeiten haben... manche sogar hochbegabt sind...
Scheissegal! Weg mit dem Dreck! Wir wollen keine Arbeiterkinder in unseren Vorstandsetagen!
Doch nicht in der Kastenrepublik Deutschland... wo eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Kind aus bildungsfernen Schichten Karriere macht...
Dafür haben wir dann jede Menge "Nieten in Nadelstreifen", als Entscheidungsträger, wie Gunter Ogger es mal so treffend formulierte...
Denn auch für die Minderbegabten Elitensprösslinge muss ja irgendein Vorstandspöstchen gefunden werden...
Merkt ja sowieso keiner, wenn die dann ein paar Milliarden in den Sand setzen...
Und selbst wenn es doch mal jemand merkt... egal!
Die Politiker werden schließlich von den Wirtschafts-'Eliten' ausgehalten... also machen sie auch die Gesetze für sie...
Keine Gefahr, daß da jemals jemand für irgendetwas zur Verantwortung gezogen werden würde...
Und weil das so ist in diesem unserem Land und in der Regel nicht die Leute wegen ihren Fähigkeiten ausgewählt werden, sondern die Leute rausgekickt werden, die man nicht haben will, ganz egal wie gut sie sind, wird dieses System früher oder später auch gegen die Wand fahren... und zwar mit Karacho...
Womit ich, nach dem kleinen Umweg über die große Wirtschafts- und Politikwelt, dann wieder bei meiner Jobsuche gelandet bin...
Ich habe den Job nicht bekommen, weil denen egal war, was ich kann... aber sowas von egal...
Das war im Gespräch überhaupt kein Thema!
Nein... worum es da ging... das war ausschließlich eine Negativauswahl...
Die haben nicht den besten Bewerber gesucht... sondern die haben nach Gründen gesucht Leute rauszukicken, die ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passen...
Und mein Fehler war: Ich war zu offen...
Ich habe genau das getan, was ihr mir geraten habt...
Ich war einfach ich selbst und habe ganz offen geredet... (ok, die TS und Depressionen habe ich nicht erwähnt, aber es gab auch keinen Grund dazu...).
Und das war falsch, das war sowas von falsch...
Ich weiss, ihr habt's gut gemeint... aber das war wirklich das Allerschlechteste, was ich tun konnte... denn damit habe ich ihnen genau die Gründe geliefert, mich rauskicken zu können...
Wobei Gründe eigentlich falsch ist... Vorwände... Vorurteile... das trifft es besser...
Das habe ich am Ende des Gespräches ganz deutlich gemerkt... weil da plötzlich ein Problem konstruiert wurde, wo es überhaupt keines gibt...
Ich will hier jetzt nicht in die Details gehe, aber um es grob zu umschreiben:
Ich habe den Job mit ziemlicher Sicherheit darum nicht bekommen, weil ich noch etwas für meine berufliche Zukunft tun will und muss... sprich, weil ich mich... nennen wir es fortbilden will... in meiner Freizeit wohlgemerkt!
Und das ist etwas, was auf den Job nicht den geringsten Einfluss gehabt hätte... was also mein reines 'Privatvergnügen' wäre...
Ob ich in meiner Freizeit auf Partys gehe oder lerne... so lange das meine Arbeit nicht beeinträchtigt - und das hätte es auf keinen Fall! - geht das meinen Arbeitgeber nichts an... nicht das Geringste!
Tja... das habe ich nun davon, daß ich offen und ehrlich war...
Und die haben jetzt möglicherweise irgendeine stromlinienförmige Flasche... oder eine Faulpelz, der sich gut verkaufen kann...
Und das wo sie mich hätten haben können... Aurisa, die 'Heldin der Arbeit'...
Ok... da ich ein lernfähiges System bin, werde ich aus dieser Erfahrung meine Konsequenzen ziehen...
Ich weiss jetzt, daß es bei Bewerbungen normalerweise nicht darum geht gute Leute zu finden, sondern Leute auszuschliessen, die einem nicht passen...
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niemals wieder ohne Not noch einmal offen sein oder auch nur das Allergeringste erzählen, was mir irgendwie negativ ausgelegt werden könnte!
Ich werde in Zukunft beschönigen, verharmlosen, vertuschen, von Problemen ablenken, Dinge anders darstellen und wenn nötig sogar lügen, und ich werde vor allem nie wieder offen sein bei einem Bewerbungsgespräch!
Anders bekommt man anscheinend keinen Job, in diesem unserem Land wo der Schein mehr zählt als das Sein...
Denn solche Dinge wie Intelligenz, Leistung, Fähigkeiten oder Motivation sind da ja offensichtlich nicht gefragt...
Viele Grüße
Klaudia
Aurisa - 19. Jan, 12:48
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