Von frischen Haaren, gut geschmierten Stents und Urinkatheterchen
Donnerstag. 17.8.
Hallo alle zusammen
Also, momentan bin ich doch froh, das ich Frühaufsteherin bin. Nur darum schaffe ich hier alles, wofür ich Zeit und Ruhe brauche, morgens zu erledigen, bevor hier morgens um 7 uhr die Krankenhaushektik losgeht. Momentan dauert bei mir nun mal alles etwas länger. Gestern hatte ich meinen inneren Wecker auf 5 Uhr gestellt, so war ich dann heute auch um kurz nach 5 wach. Als erstes stand bei mir Duschen auf dem Programm - zum ersten mal wieder seit der OP, vorher ging ja nicht. Was für eine Wohltat, endlich mal wieder richtig sauber zu werden und vor allem auch, die fettigen Haare zu waschen. Aber allein das hat schon 45 min. gedauert. Wie gesagt, ich bin etwas gehandicapt derzeit. Immerhin hat sich meine Befürchtung, das der Stent beim Duschen einfach rausfällt, sich nicht erfüllt. Und der kam dann als nächstes dran. Denn als nächstes hatte ich mir das Sitzbad mit Neovaginalspülung vorgenommen. Die dafür benötigten Sachen hatte ich mir schon gestern selbsttätig bei der Schwester besorgt, die ich bei der Gelegenheit dann auch mit der einen oder anderen Frage gelöchert habe. Also frisch ans Werk, wie ich gestern schon geschrieben habe, hatte ich ja so meine Bedenken, ob das mit dem Stent und der Scheidenspülung alles so klappen würde. Und siehe da, der Stent ging fast problemlos raus, spülen ging auch und sogar rein ging der Lümmel wieder ;.) diesmal ohne größere Probleme. Jetzt hoffe ich nur, das ich auch wirklich alles richtig gemacht habe. Das ich den Schlauch zum Spülen tief genug reinbekommen habe und den Stent auch. Danach stand dann noch ein weing Barthaare zupfen an. Das ist bei schlechtem Licht VERDAMMT schwierig, wenn das Licht wie in den meisten Bädern von oben kommt, sieht man die Haare am Hals so gut wie gar nicht. Die Haare dort kann ich hier in der Klinik darum praktisch nur rasieren. Und dann war es auch fast schon 7 uhr. Die Schwester kam, mein Bettnachbarin wurde wach und ich hatte keine Ruhe mehr. Oh ja, ich bin wirklich froh, Frühaufsteherin zu sein. Ich brauch die Zeit hier morgens. Und nach soviel Körperpflege – und dank der sauberen Haare, fühle ich mich jetzt auch fast wieder menschlich. Was mich stört ist eigentlich nur noch der letzte Katheter, sonst NICHTS. Erst, wenn der weg ist, wede ich mich wieder normal fühlen.
Ja, heute Morgen red ich noch davon und kaum, das ich es hier aufgeschrieben habe, war ich den Urinbeutel auch schon los. Der Katheter ist noch drin, solange bis das mit dem Wasserlassen auf normalem Wege wieder funktioniert. Unterdessen konnte ich heute nicht mehr viel, weil ich noch mal ein Abführmittel bekommen habe, damit der Stuhlgang auch endlich wieder in Gang kommt. Darum wollte ich hier lieber nicht zu weit von der Toilette weg. Der Stuhlgang geht inzwischen wieder; was soll er auch sonst tun. Wo er schon STUHLGANG heißt ;.)) Für das erste, dicke Pipi muss sich erst der nötige Wasserdruck aufbauen ;.))
Tja, der Tag endet leider nicht so gut, wie er begann ;.(( bei mir lief es einfach nicht. Der Urin nämlich. Da konnte ich pressen, so viel ich wollte, auf natürlichem Weg kam kein einziges Tröpfchen. Und so wurde ich dann abends wieder zu Urinbeuteltier. *seufz*
Keine Ahnung, warum das nicht ging. So richtig überraschend war das aber nicht, da man mir schon vor der OP angekündigt hatte, das ich danach Probleme bekommen könnte, das Wasser wieder loszuwerden. Und auch in Essen ist mir ja schon ganz deutlich klar geworden, das Probleme mit der Harnröhre ziemlich häufig sind. Soweit ich mich erinnere, war die Rede davon, das in etwa 30 % der Fälle aller operierten TS , eine Nach OP an der Harnröhre fällig ist, weil sich da durch die 1. OP Vernarbungen gebildet haben, die beispielsweise den Urinabfluß behindern. Was in meinem Fall los ist und was der Onkel Doktor bei mir machen wird, zeigt sich am nächsten Tag und dann klappt es auch hoffentlich wieder mit dem Wasserlassen.
Lieben Gruß euch allen
Aurisa
Fortsetzung folgt……..
Hallo alle zusammen
Also, momentan bin ich doch froh, das ich Frühaufsteherin bin. Nur darum schaffe ich hier alles, wofür ich Zeit und Ruhe brauche, morgens zu erledigen, bevor hier morgens um 7 uhr die Krankenhaushektik losgeht. Momentan dauert bei mir nun mal alles etwas länger. Gestern hatte ich meinen inneren Wecker auf 5 Uhr gestellt, so war ich dann heute auch um kurz nach 5 wach. Als erstes stand bei mir Duschen auf dem Programm - zum ersten mal wieder seit der OP, vorher ging ja nicht. Was für eine Wohltat, endlich mal wieder richtig sauber zu werden und vor allem auch, die fettigen Haare zu waschen. Aber allein das hat schon 45 min. gedauert. Wie gesagt, ich bin etwas gehandicapt derzeit. Immerhin hat sich meine Befürchtung, das der Stent beim Duschen einfach rausfällt, sich nicht erfüllt. Und der kam dann als nächstes dran. Denn als nächstes hatte ich mir das Sitzbad mit Neovaginalspülung vorgenommen. Die dafür benötigten Sachen hatte ich mir schon gestern selbsttätig bei der Schwester besorgt, die ich bei der Gelegenheit dann auch mit der einen oder anderen Frage gelöchert habe. Also frisch ans Werk, wie ich gestern schon geschrieben habe, hatte ich ja so meine Bedenken, ob das mit dem Stent und der Scheidenspülung alles so klappen würde. Und siehe da, der Stent ging fast problemlos raus, spülen ging auch und sogar rein ging der Lümmel wieder ;.) diesmal ohne größere Probleme. Jetzt hoffe ich nur, das ich auch wirklich alles richtig gemacht habe. Das ich den Schlauch zum Spülen tief genug reinbekommen habe und den Stent auch. Danach stand dann noch ein weing Barthaare zupfen an. Das ist bei schlechtem Licht VERDAMMT schwierig, wenn das Licht wie in den meisten Bädern von oben kommt, sieht man die Haare am Hals so gut wie gar nicht. Die Haare dort kann ich hier in der Klinik darum praktisch nur rasieren. Und dann war es auch fast schon 7 uhr. Die Schwester kam, mein Bettnachbarin wurde wach und ich hatte keine Ruhe mehr. Oh ja, ich bin wirklich froh, Frühaufsteherin zu sein. Ich brauch die Zeit hier morgens. Und nach soviel Körperpflege – und dank der sauberen Haare, fühle ich mich jetzt auch fast wieder menschlich. Was mich stört ist eigentlich nur noch der letzte Katheter, sonst NICHTS. Erst, wenn der weg ist, wede ich mich wieder normal fühlen.
Ja, heute Morgen red ich noch davon und kaum, das ich es hier aufgeschrieben habe, war ich den Urinbeutel auch schon los. Der Katheter ist noch drin, solange bis das mit dem Wasserlassen auf normalem Wege wieder funktioniert. Unterdessen konnte ich heute nicht mehr viel, weil ich noch mal ein Abführmittel bekommen habe, damit der Stuhlgang auch endlich wieder in Gang kommt. Darum wollte ich hier lieber nicht zu weit von der Toilette weg. Der Stuhlgang geht inzwischen wieder; was soll er auch sonst tun. Wo er schon STUHLGANG heißt ;.)) Für das erste, dicke Pipi muss sich erst der nötige Wasserdruck aufbauen ;.))
Tja, der Tag endet leider nicht so gut, wie er begann ;.(( bei mir lief es einfach nicht. Der Urin nämlich. Da konnte ich pressen, so viel ich wollte, auf natürlichem Weg kam kein einziges Tröpfchen. Und so wurde ich dann abends wieder zu Urinbeuteltier. *seufz*
Keine Ahnung, warum das nicht ging. So richtig überraschend war das aber nicht, da man mir schon vor der OP angekündigt hatte, das ich danach Probleme bekommen könnte, das Wasser wieder loszuwerden. Und auch in Essen ist mir ja schon ganz deutlich klar geworden, das Probleme mit der Harnröhre ziemlich häufig sind. Soweit ich mich erinnere, war die Rede davon, das in etwa 30 % der Fälle aller operierten TS , eine Nach OP an der Harnröhre fällig ist, weil sich da durch die 1. OP Vernarbungen gebildet haben, die beispielsweise den Urinabfluß behindern. Was in meinem Fall los ist und was der Onkel Doktor bei mir machen wird, zeigt sich am nächsten Tag und dann klappt es auch hoffentlich wieder mit dem Wasserlassen.
Lieben Gruß euch allen
Aurisa
Fortsetzung folgt……..
Sternschnuppi - 23. Aug, 16:22