Häufige Fragen zur TI
Was ist Transidentität?
Transidentität, besser bekannt als Transsexualität, ist ein Störung der Geschlechtsidentität.
Menschen die körperlich ganz normale Männer sind fühlen sich trotzdem als Frauen oder umgekehrt.
Das gefühlte Geschlecht, das im Gehirn festgelegt wird, widerspricht also dem körperlichen Geschlecht.
Transidente Menschen empfinden einen starken Drang in dem Geschlecht zu leben, dem sie sich zugehörig empfinden, obwohl das ihrem körperlichen Geschlecht widerspricht.
Was sind die Ursachen von Transidentität?
Die Ursachen von Transidentität sind noch nicht ausreichend erforscht.
Sicher ist, daß Transidentität nicht erblich ist.
Aber Transidentität ist auch nicht anerzogen, sonst wäre es möglich sie auch wieder 'abzuerziehen'. Das ist aber gerade nicht möglich.
Es wird vermutet, daß Transidentität durch ein Ungleichgewicht der Sexualhormone der Mutter - zum Beispiel durch Stress - während der Schwangerschaft entsteht.
Diese mütterlichen Sexualhormone beeinflussen die Gehirnentwicklung des Fötus und können möglicherweise das Gehirn des Kindes dauerhaft so verändern, daß dieses später Transident wird oder auch Homosexuell, je nachdem in welchem Stadium der Gehirnentwicklung das Hormonungleichgewicht auftritt.
Diese Forschungsergebniss sind meines Wissens aber bisher noch nicht gesichert.
Bei erwachsenen Transidenten wurde außerdem festgestellt, daß bei ihnen ein bestimmtes Hirnareal das bei Männern und Frauen verschieden groß ist, jeweils der Größe ihres gefühlten Geschlechtes entspricht und eben nicht ihrem körperlichen Geschlecht.
Es wird vermutet, daß dieses Hirnareal der Sitz der Geschlechtsidentität ist.
Falls das stimmen sollte, hätten körperlich männliche Transidente also tatsächlich ein weibliches Gehirn und umgekehrt.
Ist Transidentität eine Krankheit?
Die Weltgesundheitsorganisation stuft sie als Krankheit ein.
In Deutschland ist gilt Transidentität rechtlich nicht als Krankheit, hat aber krankheitswert, was für alle Betroffenen in der Praxis auf dasselbe hinausläuft.
Die Transidenten selbst fühlen sich selbst meisst nicht krank sondern leiden einfach nur unter der Diskrepanz zwischen ihrem empfundenen und dem körperlichen Geschlecht, sowie unter den Reaktionen der Mitmenschen.
Ist Transidentität heilbar?
Man kann Transidentität nicht durch Psychotherapie (weg)therapieren, da sie nicht erlernt sondern viel tiefer in der Persönlichkeit verankert ist. Auch eine medikamentöse Behandlung oder (Gehirn-)operation ist nicht möglich. Die einzig mögliche 'Therapie' ist die Geschlechtsangleichung.
Dadurch wird die Transidentität zwar nicht geheilt, aber das Leiden der Betroffenen an ihr zumindest gemildert.
Was sind die Unterschiede zwischen Transidenten, Transsexuellen und Transgendern?Transidente ist der neuere Begriff für Transsexuelle.
Im Deutschen wird, im Gegensatz zum Englischen leider nicht zwischen dem körperlichen Geschlecht (englisch: sex) und dem seelischen Geschlecht also der Geschlechtsidentität (englisch: gender) unterschieden. Darum wurden die Transidenten früher einfach Transsexuelle genannt, ohne zu bedenken, daß das '-sexuell' missverständlich und auch diskriminierend ist, da es bei Transidenten ja nicht um sexualität sondern um Geschlechtsidentität geht.
Darum wird heute in Deutschland bevorzugt der Begriff Transident anstelle des veralteten Transsexuell verwendet.
Das englische Transgender wird dagegen in Deutschland weiter verstanden als das Transident, d.h. Unter Transgender fallen alle 'Zwischenformen' zwischen 'normalen' Frauen und Männern, also nicht nur Transidente, sondern z.B. auch sogenannte 'Shemales', also körperliche Männer die ihren Penis noch haben (und ihn manchmal auch behalten wollen), aber gleichzeitig auch weibliche Rundungen besitzen.
Da der Begriff Transgender aber sehr schwammig ist, ist oft unklar wer alles dazu gehört und wer nicht.
Intersexuelle etwa, also die Menschen, die man früher Zwitter nannte, d.h. Menschen mit von Geburt an nicht eindeutigem Geschlecht sehen sich oft nicht als Transgender und wollen dann auch nicht so bezeichnet werden.
Somit sind alle Transidenten auch Transgender, aber nur ein Teil der Transgender sind auch gleichzeitig Transident.
Was ist der Unterschied zwischen Transidenten und Intersexuellen?
Transidente sind vor der Geschlechtsangleichung körperlich eindeutig männlich oder weiblich. Nur ihr Gehirn hat ein anderes Geschlecht.
Intersexuelle dagegen sind körperlich gerade nicht eindeutig männlich oder weiblich sondern stehen körperlich von Geburt an mehr oder weniger stark zwischen den Geschlechtern.
Intersexualität ist ein medizinisches Ausschluskriterium für Transidentität.
Wer Transident ist kann also nicht gleichzeitig Intersexuell sein und umgekehrt. Beides schliesst sich aus.
Die Grenzen verschwimmen allerdings manchmal, wenn ein körperlich weitgehend eindeutiger Intersexueller sich dazu entschliesst eine Geschlechtsangleichung zum entgegengesetzten Geschlecht vornehmen zu lassen...
Was ist der Unterschied zwischen Transvestiten und Transidenten?
Im Gegensatz zu Transidenten fühlen sich Transvestiten nicht als Frauen, sondern haben nur das Bedürfnis zeitweise in deren Rolle zu schlüpfen, sprich sich als Frauen zu verkleiden.
Die Motive dafür sind in der Regel sexueller Natur, d.h. es macht Transvestiten an, sich selbst als Frau zurechtgemacht zu erleben.
Dagegen ist es das Ziel von Transidenten als Frauen zu leben, weil sie sich als solche empfinden.
Transvestiten sind oft schrill und übertrieben weiblich gekleidet und geschminkt, und da es sehr viel mehr Transvestiten als Transidente gibt, und in der Öffentlichkeit die Unterschiede wenig bekannt sind, prägen und verzerren die Transvestiten auch das Bild von den Transidenten mit, oft zum Ärger der Transidenten.
Während es bei den Transvestiten – vereinfacht gesagt - vor allem um Spaß (und Sex) geht, geht es den Transidenten um ein ernstes und für sie lebenswichtiges Thema, und darum sehen sie es äußerst ungern, wenn sie mit den Transvestiten in einen Topf geworfen werden und so in der 'Schmuddelecke' landen. Allerdings sind die Grenzen zwischen Transvestiten und Transidenten nicht eindeutig festzulegen, es gibt da sehr viel Grau...
So manche Transidente macht am Anfang eine transvestitische Phase durch in der die Sexualität im Vordergrund steht.
Sind Transidente dasselbe wie Homosexuelle?
Nein, das was eine Transidente ausmacht, ist daß ihre Geschlechtsidentität nicht zu ihrem biologischen Geschlecht, also dem körperlichen Geschlecht mit dem sie geboren wurde passt.
Diese Geschlechtsidentität hat aber wenig zu tun mit der Geschlechtspartnerwahl.
Es gibt viele transidente Frauen, die sich schon immer nur für Männer interessiert haben. Sie sehen sich selber aber nicht als Homosexuell, weil sie sich ja als Frauen fühlen, nur eben im falschen Körper. Umgekehrt sind die Transidente, die sich nur für Frauen interessieren nach der Operation gewissermaßen lesbisch...
Wie spricht man Transidente an, als Herr oder Frau?
Es ist üblich eine Transidente entsprechend ihrem gefühltem, also dem Zielgeschlecht anzusprechen, eine transsexuelle Frau also mit Frau X oder ihrem weiblichen Vornamen, je nachdem. Das gilt auch dann, wenn die Transidente noch nicht offiziell Frau ist, d.h. Der neue Vorname wird auch dann benützt, wenn er noch nicht im Pass steht, und die Anrede Frau wird auch schon vor der Personenstandsänderung.
Das ist rechtlich zwar keine Pflicht, aber die Höflichkeit erfordert es. Wer eine Transsexuelle absichtlich und obwohl sie darum gebeten hat als Frau angesprochen zu werden weiter als Mann anspricht zeigt damit daß er sie nicht respektiert.
Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist, wenn die Transsexuelle selber darum bittet, noch nicht als Frau angesprochen zu werden, z.B. weil sie noch nicht soweit ist, immer und überall als Frau aufzutreten.
Wann merken Transidente, daß ihr gefühltes Geschlecht nicht zu ihrem körperlichen passt?
Es gibt unter den Transidenten zwei Gruppen. Die einen wissen schon im Alter von etwa 3-5 Jahren, also noch vor Beginn der Schulzeit, daß sie keine Jungen sondern Mädchen sind, oder umgekehrt.
Die anderen verspüren in der Kindheit nur ein diffuses Unsicherheit, ein ungewisses Unbehagen, das Gefühl, daß irgendetwas mit ihnen nicht stimmt ohne, daß sie benennen könnten was.
Bei dieser zweiten Gruppe wird erst in der Pubertät klar, was mit ihnen los ist. Die Transidentität war aber schon vorher da. Sie haben schon vorher entsprechend dem körperlich anderen Geschlecht gedacht und gefühlt, nur war dies weniger offensichtlich als bei der ersten Gruppe.
Stehen Transidente auf Männer oder auf Frauen?
Bei Transidenten ist das wie bei allen anderen Menschen auch, manche stehen auf das andere Geschlecht, einige aber auch auf das eigene, oder auf beide.
Ein paar Unterschiede gibt es aber doch.
Zum einem gibt es recht viele transidente Frauen, die auch als noch 'männliches' Kind/Jugendlicher immer schon auf Männer standen. Das gilt besonders oft für die Transidente, die sich schon im frühen Kindesalter als Mädchen gefühlt haben.
Dann gibt es die anderen, die sich noch nie etwas aus Männern machten, und die auch nach der Geschlechtsangleichung nur Frauen attraktiv finden. Diese finden sich vor allem in der Gruppe der Transidenten, die erst in der Pubertät ihre Transidentität als solche erkannten.
Es gibt aber bei den Transidenten auch eine große dritte Gruppe, bei denen sich auch die sexuelle Orientierung im laufe der Geschlechtsangleichung ändern kann, hin zum ehemals 'eigenen' Geschlecht. Dabei kann diese Änderung erst nach der abgeschlossenen Angleichung eintreten, aber auch ganz am Anfang oder irgendwo mittendrin.
Wie läuft eine Geschlechtsumwandlung (besser: Geschlechtsangleichung) ab?
Die Transidente muss durch mehrere Gutachten Nachweisen, daß sie wirklich Transident ist, außerdem muss sie durch einen sogenannten mindestens einjährigen Alltagstest nachweisen, daß sie auch in der Lage ist, als Frau zu leben, d.h. Sie muss in dieser Zeit ständig als Frau leben.
Das ist Voraussetzung um überhaupt eine Geschlechtsumwandlung vornehmen zu dürfen, und um nach dem Transsexuellengesetz Vornamen und Personenstand ändern zu dürfen.
Wobei der Alltagstest nicht im Gesetz steht. Er wird aber allgemein vorausgesetzt, weil er in den amerikanischen 'Standarts of care' zur Behandlung von Transidentität steht. Diese sind in Deutschland zwar nicht verbindlich, aber schon aus haftungsrechtlichen Gründen werden Ärzte normalerweise auf der Einhaltung dieser Regeln der ärztlichen Kunst bestehen.
In der Regel bekommen die Transidenten erst danach Hormone des anderen Geschlechtes.
Dadurch entwickeln sich bei transidenten Frauen Brüste und die anderen weiblichen Rundungen.
Die zu tiefe, männliche Stimme ändert sich nach dem Stimmbruch durch die weiblichen Hormone aber nicht mehr, da die Stimmbänderdabei durch das männliche Testosteron gewachsen sind, und durch weibliche Hormone nicht mehr kleiner werden.
Es bleibt nur die Möglichkeit, zu lernen weiblicher zu sprechen (z.B. beim Logopäden), oder schlimmstenfalls eine Stimmband-Verkürzung per Operation. Diese ist aber riskant und die Ergebnisse oft unbefriedigend bis katastrophal.
Außerdem werden Bart- und andere männliche Behaarung entweder per elektrischer Verödung entfernt (jedes Haar einzeln mittels einer Nadel die in den Haarkanal gestochen wird... und das oft mehr als einmal...), oder mittels Laser oder Blitzlampe verbrannt (und die Haut natürlich mit...).
Umgekehrt kommen transidente Männer durch die Gabe männlicher Hormone in den Stimmbruch und bekommen dadurch eine tiefere Stimme. Außerdem wachsen ihnen dadurch die Bart- und Körperhaare.Als letztes folgt schließlich die geschlechtsangleichende Operation (s.u.).
Zahlt die Kasse das alles?
Das lässt sich leider nicht so klar beanworten...
Transidentität wird medizinisch als Krankheit betrachtet. Dabei passen bekanntermaßen der eigene Körper und die Geschlechtsidentität im Kopf nicht zusammen. In der Vergangenheit wurde vergeblich versucht, diese Krankeit weg zu therapieren, also die Geschlechtsidentität dem Körper anzupassen.
Da das aber nicht funktioniert, bleibt als einzige Therapie nur den Körper der seelischen Geschlechtsidentität anzugleichen. Das ist zwar keine Heilung, aber es ermöglicht, wenn alles gut geht der Transidenten anschließend ein leidensfreieres, oder überhaupt ein weiterleben.
Jetzt sind die Kassen aber zwar verpflichtet für die Behandlung von Krankheiten zu bezahlen, aber nur das medizinisch notwendige und ausreichende, d.h. Sie zahlen (oft) nicht alles, bzw. es werden eventuell Zuzahlungen fällig. Das ist aber von Fall zu Fall, und vor allem von Kasse zu Kasse verschieden.
Probleme macht vor allem immer wieder die Haarentfernung per Laser. Obwohl es diese Methode schon lange gibt behaupten die Kassen immer noch es sei keine erprobte Methode und weigern sich darum, sie zu bezahlen. Bezahlt wird stattdessen oft nur die Laserepilation die nicht nur viel schmerzhafter ist und viel länger dauert sondern in aller Regel auch noch deutlich teurer ist als die Laserepilation...
Wie ist das alles juristisch geregelt?
Seit 1980 ist die Änderung des Vornamens und des Personenstandes bei Transidentität im Transsexuellengesetz geregelt.
Darin werden den Transidenten zwei verschieden Möglichkeiten eingeräumt:
1.Kann die Transidente sich mit der sogenannten 'kleinen Lösung' begnügen.
Bei der kleinen Lösung werden nur die Vornamen geändert, die Transidente bleibt aber offiziell ein Mann. Gedacht ist diese Variante vor allem für Menschen, bei denen einen vollständige Geschlechtsangleichung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, sinnvoll kann sie aber auch als Kompromiss für diejenigen sein, die nicht oder noch nicht den großen Schritt zur Frau gehen wollen.
2.Die Grosse Lösung umfasst neben der Vornamensänderung auch die Personenstandsänderung, d.h. Die Transidente ist dann auch juristisch eine Frau. Voraussetzung ist aber die vorhergehende geschlechtsangleichende Operation.
Soviel in Kürze. Das Ganze ist natürlich viel komplizierter. Ich habe hier eine juristische Dissertation, in der der Verfasser über die 16 Paragraphen des Transsexuellengesetzes fast 300 Seiten geschrieben hat, und da ist durchaus nichts überflüssiges dabei!
Das Transsexuellengesetz gilt allgemein als veraltet, was man schon am Namen sehen kann.
Aus Sicht der Betroffenen besteht daran in vielen Punkten dringender Reformbedarf.
In der letzten Legislaturperioder gab es auch einen gesetzgeberischen Ansatz dazu, der aber im Sande verlaufen ist. Eine Neuregelung ist darum nicht in Sicht.
Was wird bei der Operation (Mann zu Frau) gemacht?
Vereinfacht gesagt, wird dabei dem 'besten Stück' der Transidenten das 'Fell', sprich die Haut, über die 'Ohren' gezogen. Die Hoden werden ebenso wie die Schwellkörper des Penis entfernt und landen im (Sonder-)Müll der Klinik, falls die sie nicht gerade in Formalin einlegen wollen.
Dann wird dort, wo später die Vagina sitzen soll, ein Hohlraum geschaffen, und mit der nach innen gestülpten Haut des Penis ausgekleidet. Die Haut der Hoden wird für die Schaffung der Schamlippen verwendet. Viele Operateure verwenden außerdem die Eichel oder Teile davon als Klitoris.
Wie ist das mit der Sexualität?
Auch ohne Penis und Hoden soll ein Orgasmus möglich sein. Natürlich gibt es ohne Schwellkörper keine Erektion mehr, die währe auch mehr als unerwünscht, und ohne Hoden logischerweise auch keinen Samenerguss mehr. Die Prostata wird jedoch nicht entfernt, und daher kann auch eine Transidente Frau 'feucht' werden.
Da das größte Geschlechtsorgan des Menschen bekanntlich nicht zwischen den Beinen sondern zwischen den Ohren sitzt scheint es mir durchaus glaubwürdig, daß es einen Orgasmus auch nach der Operation geben kann, allerdings habe ich auch schon anderes gehört.
Und Voraussetzung ist auf jeden Fall, daß die Operation auch gut verlaufen ist, daß insbesonders die Vagina nicht wieder zuwächst, und die Nerven in der Haut nicht zerstört werden, sonst kann die Vagina gefühllos bleiben, oder schlimmstenfalls kann sie sogar absterben oder auch einfach wieder zuwachsen.
Zur Erfolgsquote kann ich nichts sagen, da bei so intimen Dingen naturgemäß keine Statistiken geführt werden, und auch nicht unbedingt jede ehrlich antwortet, falls das Ergebnis der Operation nicht so ist, wie sie sich das gewünscht hätte. Wer gesteht sich schon gerne ein, daß das alles nicht so toll geworden ist...
LINKS:
*Zum Blog-Starteintrag:
http://aurisa.twoday.net/stories/1504914/
Transidentität, besser bekannt als Transsexualität, ist ein Störung der Geschlechtsidentität.
Menschen die körperlich ganz normale Männer sind fühlen sich trotzdem als Frauen oder umgekehrt.
Das gefühlte Geschlecht, das im Gehirn festgelegt wird, widerspricht also dem körperlichen Geschlecht.
Transidente Menschen empfinden einen starken Drang in dem Geschlecht zu leben, dem sie sich zugehörig empfinden, obwohl das ihrem körperlichen Geschlecht widerspricht.
Was sind die Ursachen von Transidentität?
Die Ursachen von Transidentität sind noch nicht ausreichend erforscht.
Sicher ist, daß Transidentität nicht erblich ist.
Aber Transidentität ist auch nicht anerzogen, sonst wäre es möglich sie auch wieder 'abzuerziehen'. Das ist aber gerade nicht möglich.
Es wird vermutet, daß Transidentität durch ein Ungleichgewicht der Sexualhormone der Mutter - zum Beispiel durch Stress - während der Schwangerschaft entsteht.
Diese mütterlichen Sexualhormone beeinflussen die Gehirnentwicklung des Fötus und können möglicherweise das Gehirn des Kindes dauerhaft so verändern, daß dieses später Transident wird oder auch Homosexuell, je nachdem in welchem Stadium der Gehirnentwicklung das Hormonungleichgewicht auftritt.
Diese Forschungsergebniss sind meines Wissens aber bisher noch nicht gesichert.
Bei erwachsenen Transidenten wurde außerdem festgestellt, daß bei ihnen ein bestimmtes Hirnareal das bei Männern und Frauen verschieden groß ist, jeweils der Größe ihres gefühlten Geschlechtes entspricht und eben nicht ihrem körperlichen Geschlecht.
Es wird vermutet, daß dieses Hirnareal der Sitz der Geschlechtsidentität ist.
Falls das stimmen sollte, hätten körperlich männliche Transidente also tatsächlich ein weibliches Gehirn und umgekehrt.
Ist Transidentität eine Krankheit?
Die Weltgesundheitsorganisation stuft sie als Krankheit ein.
In Deutschland ist gilt Transidentität rechtlich nicht als Krankheit, hat aber krankheitswert, was für alle Betroffenen in der Praxis auf dasselbe hinausläuft.
Die Transidenten selbst fühlen sich selbst meisst nicht krank sondern leiden einfach nur unter der Diskrepanz zwischen ihrem empfundenen und dem körperlichen Geschlecht, sowie unter den Reaktionen der Mitmenschen.
Ist Transidentität heilbar?
Man kann Transidentität nicht durch Psychotherapie (weg)therapieren, da sie nicht erlernt sondern viel tiefer in der Persönlichkeit verankert ist. Auch eine medikamentöse Behandlung oder (Gehirn-)operation ist nicht möglich. Die einzig mögliche 'Therapie' ist die Geschlechtsangleichung.
Dadurch wird die Transidentität zwar nicht geheilt, aber das Leiden der Betroffenen an ihr zumindest gemildert.
Was sind die Unterschiede zwischen Transidenten, Transsexuellen und Transgendern?Transidente ist der neuere Begriff für Transsexuelle.
Im Deutschen wird, im Gegensatz zum Englischen leider nicht zwischen dem körperlichen Geschlecht (englisch: sex) und dem seelischen Geschlecht also der Geschlechtsidentität (englisch: gender) unterschieden. Darum wurden die Transidenten früher einfach Transsexuelle genannt, ohne zu bedenken, daß das '-sexuell' missverständlich und auch diskriminierend ist, da es bei Transidenten ja nicht um sexualität sondern um Geschlechtsidentität geht.
Darum wird heute in Deutschland bevorzugt der Begriff Transident anstelle des veralteten Transsexuell verwendet.
Das englische Transgender wird dagegen in Deutschland weiter verstanden als das Transident, d.h. Unter Transgender fallen alle 'Zwischenformen' zwischen 'normalen' Frauen und Männern, also nicht nur Transidente, sondern z.B. auch sogenannte 'Shemales', also körperliche Männer die ihren Penis noch haben (und ihn manchmal auch behalten wollen), aber gleichzeitig auch weibliche Rundungen besitzen.
Da der Begriff Transgender aber sehr schwammig ist, ist oft unklar wer alles dazu gehört und wer nicht.
Intersexuelle etwa, also die Menschen, die man früher Zwitter nannte, d.h. Menschen mit von Geburt an nicht eindeutigem Geschlecht sehen sich oft nicht als Transgender und wollen dann auch nicht so bezeichnet werden.
Somit sind alle Transidenten auch Transgender, aber nur ein Teil der Transgender sind auch gleichzeitig Transident.
Was ist der Unterschied zwischen Transidenten und Intersexuellen?
Transidente sind vor der Geschlechtsangleichung körperlich eindeutig männlich oder weiblich. Nur ihr Gehirn hat ein anderes Geschlecht.
Intersexuelle dagegen sind körperlich gerade nicht eindeutig männlich oder weiblich sondern stehen körperlich von Geburt an mehr oder weniger stark zwischen den Geschlechtern.
Intersexualität ist ein medizinisches Ausschluskriterium für Transidentität.
Wer Transident ist kann also nicht gleichzeitig Intersexuell sein und umgekehrt. Beides schliesst sich aus.
Die Grenzen verschwimmen allerdings manchmal, wenn ein körperlich weitgehend eindeutiger Intersexueller sich dazu entschliesst eine Geschlechtsangleichung zum entgegengesetzten Geschlecht vornehmen zu lassen...
Was ist der Unterschied zwischen Transvestiten und Transidenten?
Im Gegensatz zu Transidenten fühlen sich Transvestiten nicht als Frauen, sondern haben nur das Bedürfnis zeitweise in deren Rolle zu schlüpfen, sprich sich als Frauen zu verkleiden.
Die Motive dafür sind in der Regel sexueller Natur, d.h. es macht Transvestiten an, sich selbst als Frau zurechtgemacht zu erleben.
Dagegen ist es das Ziel von Transidenten als Frauen zu leben, weil sie sich als solche empfinden.
Transvestiten sind oft schrill und übertrieben weiblich gekleidet und geschminkt, und da es sehr viel mehr Transvestiten als Transidente gibt, und in der Öffentlichkeit die Unterschiede wenig bekannt sind, prägen und verzerren die Transvestiten auch das Bild von den Transidenten mit, oft zum Ärger der Transidenten.
Während es bei den Transvestiten – vereinfacht gesagt - vor allem um Spaß (und Sex) geht, geht es den Transidenten um ein ernstes und für sie lebenswichtiges Thema, und darum sehen sie es äußerst ungern, wenn sie mit den Transvestiten in einen Topf geworfen werden und so in der 'Schmuddelecke' landen. Allerdings sind die Grenzen zwischen Transvestiten und Transidenten nicht eindeutig festzulegen, es gibt da sehr viel Grau...
So manche Transidente macht am Anfang eine transvestitische Phase durch in der die Sexualität im Vordergrund steht.
Sind Transidente dasselbe wie Homosexuelle?
Nein, das was eine Transidente ausmacht, ist daß ihre Geschlechtsidentität nicht zu ihrem biologischen Geschlecht, also dem körperlichen Geschlecht mit dem sie geboren wurde passt.
Diese Geschlechtsidentität hat aber wenig zu tun mit der Geschlechtspartnerwahl.
Es gibt viele transidente Frauen, die sich schon immer nur für Männer interessiert haben. Sie sehen sich selber aber nicht als Homosexuell, weil sie sich ja als Frauen fühlen, nur eben im falschen Körper. Umgekehrt sind die Transidente, die sich nur für Frauen interessieren nach der Operation gewissermaßen lesbisch...
Wie spricht man Transidente an, als Herr oder Frau?
Es ist üblich eine Transidente entsprechend ihrem gefühltem, also dem Zielgeschlecht anzusprechen, eine transsexuelle Frau also mit Frau X oder ihrem weiblichen Vornamen, je nachdem. Das gilt auch dann, wenn die Transidente noch nicht offiziell Frau ist, d.h. Der neue Vorname wird auch dann benützt, wenn er noch nicht im Pass steht, und die Anrede Frau wird auch schon vor der Personenstandsänderung.
Das ist rechtlich zwar keine Pflicht, aber die Höflichkeit erfordert es. Wer eine Transsexuelle absichtlich und obwohl sie darum gebeten hat als Frau angesprochen zu werden weiter als Mann anspricht zeigt damit daß er sie nicht respektiert.
Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist, wenn die Transsexuelle selber darum bittet, noch nicht als Frau angesprochen zu werden, z.B. weil sie noch nicht soweit ist, immer und überall als Frau aufzutreten.
Wann merken Transidente, daß ihr gefühltes Geschlecht nicht zu ihrem körperlichen passt?
Es gibt unter den Transidenten zwei Gruppen. Die einen wissen schon im Alter von etwa 3-5 Jahren, also noch vor Beginn der Schulzeit, daß sie keine Jungen sondern Mädchen sind, oder umgekehrt.
Die anderen verspüren in der Kindheit nur ein diffuses Unsicherheit, ein ungewisses Unbehagen, das Gefühl, daß irgendetwas mit ihnen nicht stimmt ohne, daß sie benennen könnten was.
Bei dieser zweiten Gruppe wird erst in der Pubertät klar, was mit ihnen los ist. Die Transidentität war aber schon vorher da. Sie haben schon vorher entsprechend dem körperlich anderen Geschlecht gedacht und gefühlt, nur war dies weniger offensichtlich als bei der ersten Gruppe.
Stehen Transidente auf Männer oder auf Frauen?
Bei Transidenten ist das wie bei allen anderen Menschen auch, manche stehen auf das andere Geschlecht, einige aber auch auf das eigene, oder auf beide.
Ein paar Unterschiede gibt es aber doch.
Zum einem gibt es recht viele transidente Frauen, die auch als noch 'männliches' Kind/Jugendlicher immer schon auf Männer standen. Das gilt besonders oft für die Transidente, die sich schon im frühen Kindesalter als Mädchen gefühlt haben.
Dann gibt es die anderen, die sich noch nie etwas aus Männern machten, und die auch nach der Geschlechtsangleichung nur Frauen attraktiv finden. Diese finden sich vor allem in der Gruppe der Transidenten, die erst in der Pubertät ihre Transidentität als solche erkannten.
Es gibt aber bei den Transidenten auch eine große dritte Gruppe, bei denen sich auch die sexuelle Orientierung im laufe der Geschlechtsangleichung ändern kann, hin zum ehemals 'eigenen' Geschlecht. Dabei kann diese Änderung erst nach der abgeschlossenen Angleichung eintreten, aber auch ganz am Anfang oder irgendwo mittendrin.
Wie läuft eine Geschlechtsumwandlung (besser: Geschlechtsangleichung) ab?
Die Transidente muss durch mehrere Gutachten Nachweisen, daß sie wirklich Transident ist, außerdem muss sie durch einen sogenannten mindestens einjährigen Alltagstest nachweisen, daß sie auch in der Lage ist, als Frau zu leben, d.h. Sie muss in dieser Zeit ständig als Frau leben.
Das ist Voraussetzung um überhaupt eine Geschlechtsumwandlung vornehmen zu dürfen, und um nach dem Transsexuellengesetz Vornamen und Personenstand ändern zu dürfen.
Wobei der Alltagstest nicht im Gesetz steht. Er wird aber allgemein vorausgesetzt, weil er in den amerikanischen 'Standarts of care' zur Behandlung von Transidentität steht. Diese sind in Deutschland zwar nicht verbindlich, aber schon aus haftungsrechtlichen Gründen werden Ärzte normalerweise auf der Einhaltung dieser Regeln der ärztlichen Kunst bestehen.
In der Regel bekommen die Transidenten erst danach Hormone des anderen Geschlechtes.
Dadurch entwickeln sich bei transidenten Frauen Brüste und die anderen weiblichen Rundungen.
Die zu tiefe, männliche Stimme ändert sich nach dem Stimmbruch durch die weiblichen Hormone aber nicht mehr, da die Stimmbänderdabei durch das männliche Testosteron gewachsen sind, und durch weibliche Hormone nicht mehr kleiner werden.
Es bleibt nur die Möglichkeit, zu lernen weiblicher zu sprechen (z.B. beim Logopäden), oder schlimmstenfalls eine Stimmband-Verkürzung per Operation. Diese ist aber riskant und die Ergebnisse oft unbefriedigend bis katastrophal.
Außerdem werden Bart- und andere männliche Behaarung entweder per elektrischer Verödung entfernt (jedes Haar einzeln mittels einer Nadel die in den Haarkanal gestochen wird... und das oft mehr als einmal...), oder mittels Laser oder Blitzlampe verbrannt (und die Haut natürlich mit...).
Umgekehrt kommen transidente Männer durch die Gabe männlicher Hormone in den Stimmbruch und bekommen dadurch eine tiefere Stimme. Außerdem wachsen ihnen dadurch die Bart- und Körperhaare.Als letztes folgt schließlich die geschlechtsangleichende Operation (s.u.).
Zahlt die Kasse das alles?
Das lässt sich leider nicht so klar beanworten...
Transidentität wird medizinisch als Krankheit betrachtet. Dabei passen bekanntermaßen der eigene Körper und die Geschlechtsidentität im Kopf nicht zusammen. In der Vergangenheit wurde vergeblich versucht, diese Krankeit weg zu therapieren, also die Geschlechtsidentität dem Körper anzupassen.
Da das aber nicht funktioniert, bleibt als einzige Therapie nur den Körper der seelischen Geschlechtsidentität anzugleichen. Das ist zwar keine Heilung, aber es ermöglicht, wenn alles gut geht der Transidenten anschließend ein leidensfreieres, oder überhaupt ein weiterleben.
Jetzt sind die Kassen aber zwar verpflichtet für die Behandlung von Krankheiten zu bezahlen, aber nur das medizinisch notwendige und ausreichende, d.h. Sie zahlen (oft) nicht alles, bzw. es werden eventuell Zuzahlungen fällig. Das ist aber von Fall zu Fall, und vor allem von Kasse zu Kasse verschieden.
Probleme macht vor allem immer wieder die Haarentfernung per Laser. Obwohl es diese Methode schon lange gibt behaupten die Kassen immer noch es sei keine erprobte Methode und weigern sich darum, sie zu bezahlen. Bezahlt wird stattdessen oft nur die Laserepilation die nicht nur viel schmerzhafter ist und viel länger dauert sondern in aller Regel auch noch deutlich teurer ist als die Laserepilation...
Wie ist das alles juristisch geregelt?
Seit 1980 ist die Änderung des Vornamens und des Personenstandes bei Transidentität im Transsexuellengesetz geregelt.
Darin werden den Transidenten zwei verschieden Möglichkeiten eingeräumt:
1.Kann die Transidente sich mit der sogenannten 'kleinen Lösung' begnügen.
Bei der kleinen Lösung werden nur die Vornamen geändert, die Transidente bleibt aber offiziell ein Mann. Gedacht ist diese Variante vor allem für Menschen, bei denen einen vollständige Geschlechtsangleichung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, sinnvoll kann sie aber auch als Kompromiss für diejenigen sein, die nicht oder noch nicht den großen Schritt zur Frau gehen wollen.
2.Die Grosse Lösung umfasst neben der Vornamensänderung auch die Personenstandsänderung, d.h. Die Transidente ist dann auch juristisch eine Frau. Voraussetzung ist aber die vorhergehende geschlechtsangleichende Operation.
Soviel in Kürze. Das Ganze ist natürlich viel komplizierter. Ich habe hier eine juristische Dissertation, in der der Verfasser über die 16 Paragraphen des Transsexuellengesetzes fast 300 Seiten geschrieben hat, und da ist durchaus nichts überflüssiges dabei!
Das Transsexuellengesetz gilt allgemein als veraltet, was man schon am Namen sehen kann.
Aus Sicht der Betroffenen besteht daran in vielen Punkten dringender Reformbedarf.
In der letzten Legislaturperioder gab es auch einen gesetzgeberischen Ansatz dazu, der aber im Sande verlaufen ist. Eine Neuregelung ist darum nicht in Sicht.
Was wird bei der Operation (Mann zu Frau) gemacht?
Vereinfacht gesagt, wird dabei dem 'besten Stück' der Transidenten das 'Fell', sprich die Haut, über die 'Ohren' gezogen. Die Hoden werden ebenso wie die Schwellkörper des Penis entfernt und landen im (Sonder-)Müll der Klinik, falls die sie nicht gerade in Formalin einlegen wollen.
Dann wird dort, wo später die Vagina sitzen soll, ein Hohlraum geschaffen, und mit der nach innen gestülpten Haut des Penis ausgekleidet. Die Haut der Hoden wird für die Schaffung der Schamlippen verwendet. Viele Operateure verwenden außerdem die Eichel oder Teile davon als Klitoris.
Wie ist das mit der Sexualität?
Auch ohne Penis und Hoden soll ein Orgasmus möglich sein. Natürlich gibt es ohne Schwellkörper keine Erektion mehr, die währe auch mehr als unerwünscht, und ohne Hoden logischerweise auch keinen Samenerguss mehr. Die Prostata wird jedoch nicht entfernt, und daher kann auch eine Transidente Frau 'feucht' werden.
Da das größte Geschlechtsorgan des Menschen bekanntlich nicht zwischen den Beinen sondern zwischen den Ohren sitzt scheint es mir durchaus glaubwürdig, daß es einen Orgasmus auch nach der Operation geben kann, allerdings habe ich auch schon anderes gehört.
Und Voraussetzung ist auf jeden Fall, daß die Operation auch gut verlaufen ist, daß insbesonders die Vagina nicht wieder zuwächst, und die Nerven in der Haut nicht zerstört werden, sonst kann die Vagina gefühllos bleiben, oder schlimmstenfalls kann sie sogar absterben oder auch einfach wieder zuwachsen.
Zur Erfolgsquote kann ich nichts sagen, da bei so intimen Dingen naturgemäß keine Statistiken geführt werden, und auch nicht unbedingt jede ehrlich antwortet, falls das Ergebnis der Operation nicht so ist, wie sie sich das gewünscht hätte. Wer gesteht sich schon gerne ein, daß das alles nicht so toll geworden ist...
LINKS:
*Zum Blog-Starteintrag:
http://aurisa.twoday.net/stories/1504914/
Aurisa - 9. Feb, 17:14
Einige unkorrekte Aussagen in diesem Beitrag
Das meiste, was hier geschrieben wurde, sehe ich auch ganz genau so.
Es gibt aber einen Punkt, bei dem kann ich nicht zustimmen, muss sogar widersprechen.
Das ist der Untesrchied zwischen Tranidenten und Transvestiten.
Ich denke es ist eines der leidigen Vorurteile von Transsexuellen Transvestiten gegenüber wogegen ich anzulaufen versuche.
Hier steht:
>Die Motive dafür sind in der Regel sexueller Natur,
>d.h. es macht Transvestiten an, sich selbst als Frau >zurechtgemacht zu erleben.
>Dagegen ist es das Ziel von Transidenten als Frauen >zu leben, weil sie sich als solche empfinden.
>Transvestiten sind oft schrill und übertrieben
>weiblich gekleidet und geschminkt, und da es sehr
>viel mehr Transvestiten als Transidente gibt,
>und in der Öffentlichkeit die Unterschiede wenig >bekannt sind, prägen und verzerren die
>Transvestiten auch das Bild von den Transidenten
>mit, oft zum Ärger der Transidenten.
Ich organisiere ein grosses Tranmsgemnder Treffen in Karlsruhe. Dorthin kommen jeden Monat sehr viele Transsexuelle und Transvestiten. (insgesamt so gegen 60 Gäste /Monat)
Wir haben auch eine SHG für Transsexuelle.
Aufgrunde dessen kenne ich sehr viele dieser Leute.
Bei den meisten auch Tranvestiten darf ich guten Gewissens sagen, dass absolut nicht die sexuelle Anmache im Vordergrund steht.
Das ist einfach ein Gerücht, welches sich immer hält.
Natürlich gibt es diese auch, aner das ist nur eine Untermenge.
Diejenigen, die schrill gekleidet sind, sind in der Regel nicht die Transvestiten, sondern Drag Queens.
Das ist etwas ganz anderes und das sollte man hier einfach nicht durcheinander bringen.
Drag Queens sind keine Transvestiten.
In der letzten Zeit hat sich sogar gezeigt, dass die schrillste Person bei unserem Treffen kein Transvestit, sondern eine Transsexuelle war, die bereits seit Jahren als Frau lebt.
Ich kenne inzwischen einige Transsexuelle, die wesentlich fetishistischer veranlagt sind, als so manche Trensvestiten.
Die meisten Transvestiten die ich kenne wolklen in der Öffentlichkeit möglichst nicht als Männer auffallen.
Und oftmals sind es die sozielen Umfelder, die Familie , der beruf usw. die einen Transvestiten daran hindern den Weg zur Frau ernsthaft in Gang zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Emilia Klinger
tut mir leid, wenn ich das hier falsch dargestellt haben sollte...
Es war keine böse Absicht.
Ich bitte nur zu bedenken, daß ich eben kein Transvestit bin und daher aus meinem persönlichen Erleben nicht weiss, welche Gefühle und Beweggründe diese haben.
Ich kann hier also nur wiedergeben, was ich aus den Medien oder von TV's über diese erfahre...
Und wie immer im Leben ist es so, daß es nicht DIE Transvestiten oder DIE Transidenten gibt, sondern immer solche und solche in beiden Gruppen...
Viele Grüßle
Aurisa