Auris und Aurisa
HINWEIS: Dies ist ein ehemaliger Teameintrag.
Hallo,
da in meinem Aurisa-Blog so oft von Auris die Rede ist und ich schon so oft gefragt worden bin, was es mit ihr auf sich hat, will ich das hier kurz erklären, vor allem auch, weil sie in meinem Leben eine so wichtige Rolle spielt.
Auris ist eine fiktive Person, die ich mir ursprünglich für ein Fantasy-Rollenspiel ausgedacht habe.
Ausgedacht habe ich mir Auris Anfang der neunziger Jahre.
Aber ihre Geschichte beginnt eigentlich schon viel früher, im Sommer 1984.
Damals erschienen die ersten (kommerziellen) deutschen Fantasy-Rollenspiele (vorher gab es nur semiprofessionelle Fan-Rollenspiele), die ich mir dann auch gleich gekauft habe.
Und wenig später habe ich dann schon mein erstes Rollenspiel geleitet.
Diese Spiele haben mich von Anfang an fasziniert, weil man dort so seiner Phantasie freien Lauf lassen und so vieles tun konnte, was im realen Leben nicht möglich war.
Besonders ein Satz in einem der Regelbücher hat sich mir sofort eingebrannt:
"Über den NAMEN und das GESCHLECHT Ihres Helden dürfen Sie selbst entscheiden." (die Hervorhebungen waren so im Text).
Das hiess doch nichts anderes, als daß man dort auch Helden (so nennt man die Charaktere, die man spielt) spielen durfte die ein anderes Geschlecht haben als man selber.
Und ich glaube es leuchtet jedem ein, daß diese Möglichkeit jemand wie mich ausgesprochen faszinieren muss...
1984... Ich glaube damals hatte ich überhaupt gerade erst erfahren, daß es so etwas wie Transsexualität und Geschlechtsumwandlungen gibt.
Daran, daß ich jemals als Frau würde leben können, war damals überhaupt nicht zu denken...
Davon konnte ich damals allenfalls träumen... Und die Rollenspiele waren DIE Gelegenheit für mich diesen Traum zu träumen, den ich in der Realität damals nie hätte leben können...
Dort also konnte ich eine weibliche Heldin spielen, dort war es erlaubt...
Aber zuerst habe ich mich nicht getraut. Was sollten denn meine Mitspieler denken, wenn ich eine Frau spielen würde...? Die würden am Ende noch denken ich sei schwul oder sowas...
Also habe ich mir zuerst einen männlichen Magier zugelegt... mit dem ich aber nie so richtig warm geworden bin, wohl gerade weil es ein Mann war...
Aber neben diesen Helden = Charakteren, die von den Spielern gespielt werden gibt es ja auch noch die sogenannten Meisterfiguren, die vom Spielleiter gespielt werden.
Ja und da hatte ich vom ersten Abenteuer an eine Meisterfigur namens Ilfa. Eine Elfin, die eigentlich nur als Nebenfigur im ersten Abenteuer gedacht war, die mir dann aber so gut gefiel, daß sie die Helden der Spieler weiter begleitete.
Und SIE durfte ich ja spielen, ohne daß mich jemand schief ansah. Denn sie war je eine Meisterfigur.
Und der Spielleiter spielte ja alle Menschen denen die Helden begegneten, egal ob Männer oder Frauen. Also musste ich ja sogar auch Frauen spielen und hatte damit eine Rechfertigung auch Ilfa spielen zu dürfen ohne irgendeinen 'Verdacht' zu erregen...
Und so wurde Ilfa zu meiner heimlichen Heldin in diesen Abenteuern...
Irgendwann wurde mir das auch klar, warum sie mir wichtig war und mein männlicher Magier gerade nicht.
Und Jahre später brauchte ich dann einen neuen weiblichen Charakter.
Ilfa die ich ganz zu Anfang geschaffen hatte genügte mir nicht mehr.
Weil ich damals noch zu wenig Ahnung hatte, war sie mir allzu flach ohne viel Tiefgang geraten.
Sie war einfach gut und nett und das war es dann schon so ziemlich. Es fehlten einfach die Reibungspunkte bei ihr, die Entwicklungsmöglichkeiten boten...
Und so habe ich mir Auris geschaffen...
Aber ohne Ilfa hätte es Auris nie gegeben. Ilfa ist sozusagen, der 'Prototyp', das 'Vorläufermodell'.
Und weil mir das damals auch klar war, habe ich Ilfa im Spiel dann zur Mutter von Auris gemacht , denn das ist sie in einem gewissen Sinne ja tatsächlich...
Durch Ilfa habe ich gelernt, wie sehr ich mir wünschte, einen weiblichen Charakter zu führen und was mir bei Ilfa gefehlt hatte...
All das, was ich bei Ilfa vermisste, was ich versäumt hatte ihr mitzugeben, das bekam jetzt Auris... teilweise bewusst, teilweise auch unbewusst...
Auris wurde für mich die Frau, die ich gerne gewesen wäre, die ich aber nie sein kann...
Mit ihr bekam mein Traum vom Frausein ein Gesicht, einen Charakter und eine Stimme...
Und ich habe so viel von mir in sie hineingelegt... Meine Stärken... aber vor allem auch meine Macken...
Und noch wichtiger, ich habe ihr unbewusst das gegeben, was mir am meissten fehlte:
*die Kraft zu kämpfen
*und die Fähigkeit sich zu öffnen und auf andere Menschen zuzugehen.
Beides hatte mir bis dahin weitgehend gefehlt. Und beides hätte ich so dringend gebraucht...
Und damals, Anfangs der neunziger Jahre hatte ich mir jetzt mit Auris unbewusst und ungeplant ein VORBILD geschaffen...
Auris war und ist mir so ähnlich, daß ich mich meisstens problemlos mit ihr identifizieren kann.
Aber gleichzeitig ist sie eigenständig genug um eine ganz eigene Persönlichkeit zu entwickeln.
Jeder der schon mal eine Geschichte geschrieben hat weiss, daß die Personen, die man sich dafür ausdenkt - vorausgesetzt, sie haben genug Tiefgang - die Tendenz haben sich zu verselbständigen und nicht unbedingt immer das tun zu wollen, was ihr Erfinder von ihnen erwartet. So auch Auris ... BESONDERS Auris, schließlich habe ich ihr auch meinen Dickkopf mit auf den Weg gegeben *g*...
Ja und damit hatte ich mir nicht nur ein Vorbild geschaffen, dem ich nacheifern konnte und wollte, sondern auch noch jemand der mich kritisierte und vor allem auch motivierte... gerne auch durch mentale Ärschlitritte ... und diese Rolle füllt sie bis heute aus...
Auris, das war und ist die Frau die ich nicht sein konnte und die ich doch so gerne gewesen wäre...
Und sie hat es mir ermöglicht mich zu trauen mich zu öffnen...
Sie hat mir die Kraft gegeben den Weg zur Frau zu gehen...
Und sie hat mir den Weg gezeigt...
Ich weiss, letztlich habe ich all das gemacht und letztlich ist es meine Kraft...
Aber Auris hat es mir erst ermöglich diese innere Quelle der Kraft zu finden und anzuzapfen.
Ohne sie hätte ich all das nie geschafft.
Ohne sie würde es heute keine Klaudia geben... und ohne sie würde ich hier auch nicht bloggen.
Und darum habe ich - ihr zu ehren und um mich daran zu erinnern, daß sie immer bei mir ist und mir mit ihrer Kraft helfen kann - mir schließlich als dritten neuen Vornamen Aurisa gewählt, mit -a am Ende um Verwechslungen zwischen Auris und mir zu vermeiden und um klar zu machen, daß sie zwar ein Teil von mir ist, aber doch eine eigenständige Persönlichkeit...
Jetzt wisst ihr, in Kürze, was es mit Auris und Aurisa auf sich hat.
Die ganze Geschichte ist viel länger. Zu lange um sie hier zu erzählen.
Aber ich denke es ist klar, warum Auris so wichtig für mich war und ist.
Viele Grüßle
Aurisa
*Zum Blog-Starteintrag:
http://aurisa.twoday.net/stories/1504914/
*Was ein Fantasy-Rollenspiel ist ist hier erklärt:
http://aurisa.twoday.net/stories/1521104/
Hallo,
da in meinem Aurisa-Blog so oft von Auris die Rede ist und ich schon so oft gefragt worden bin, was es mit ihr auf sich hat, will ich das hier kurz erklären, vor allem auch, weil sie in meinem Leben eine so wichtige Rolle spielt.
Auris ist eine fiktive Person, die ich mir ursprünglich für ein Fantasy-Rollenspiel ausgedacht habe.
Ausgedacht habe ich mir Auris Anfang der neunziger Jahre.
Aber ihre Geschichte beginnt eigentlich schon viel früher, im Sommer 1984.
Damals erschienen die ersten (kommerziellen) deutschen Fantasy-Rollenspiele (vorher gab es nur semiprofessionelle Fan-Rollenspiele), die ich mir dann auch gleich gekauft habe.
Und wenig später habe ich dann schon mein erstes Rollenspiel geleitet.
Diese Spiele haben mich von Anfang an fasziniert, weil man dort so seiner Phantasie freien Lauf lassen und so vieles tun konnte, was im realen Leben nicht möglich war.
Besonders ein Satz in einem der Regelbücher hat sich mir sofort eingebrannt:
"Über den NAMEN und das GESCHLECHT Ihres Helden dürfen Sie selbst entscheiden." (die Hervorhebungen waren so im Text).
Das hiess doch nichts anderes, als daß man dort auch Helden (so nennt man die Charaktere, die man spielt) spielen durfte die ein anderes Geschlecht haben als man selber.
Und ich glaube es leuchtet jedem ein, daß diese Möglichkeit jemand wie mich ausgesprochen faszinieren muss...
1984... Ich glaube damals hatte ich überhaupt gerade erst erfahren, daß es so etwas wie Transsexualität und Geschlechtsumwandlungen gibt.
Daran, daß ich jemals als Frau würde leben können, war damals überhaupt nicht zu denken...
Davon konnte ich damals allenfalls träumen... Und die Rollenspiele waren DIE Gelegenheit für mich diesen Traum zu träumen, den ich in der Realität damals nie hätte leben können...
Dort also konnte ich eine weibliche Heldin spielen, dort war es erlaubt...
Aber zuerst habe ich mich nicht getraut. Was sollten denn meine Mitspieler denken, wenn ich eine Frau spielen würde...? Die würden am Ende noch denken ich sei schwul oder sowas...
Also habe ich mir zuerst einen männlichen Magier zugelegt... mit dem ich aber nie so richtig warm geworden bin, wohl gerade weil es ein Mann war...
Aber neben diesen Helden = Charakteren, die von den Spielern gespielt werden gibt es ja auch noch die sogenannten Meisterfiguren, die vom Spielleiter gespielt werden.
Ja und da hatte ich vom ersten Abenteuer an eine Meisterfigur namens Ilfa. Eine Elfin, die eigentlich nur als Nebenfigur im ersten Abenteuer gedacht war, die mir dann aber so gut gefiel, daß sie die Helden der Spieler weiter begleitete.
Und SIE durfte ich ja spielen, ohne daß mich jemand schief ansah. Denn sie war je eine Meisterfigur.
Und der Spielleiter spielte ja alle Menschen denen die Helden begegneten, egal ob Männer oder Frauen. Also musste ich ja sogar auch Frauen spielen und hatte damit eine Rechfertigung auch Ilfa spielen zu dürfen ohne irgendeinen 'Verdacht' zu erregen...
Und so wurde Ilfa zu meiner heimlichen Heldin in diesen Abenteuern...
Irgendwann wurde mir das auch klar, warum sie mir wichtig war und mein männlicher Magier gerade nicht.
Und Jahre später brauchte ich dann einen neuen weiblichen Charakter.
Ilfa die ich ganz zu Anfang geschaffen hatte genügte mir nicht mehr.
Weil ich damals noch zu wenig Ahnung hatte, war sie mir allzu flach ohne viel Tiefgang geraten.
Sie war einfach gut und nett und das war es dann schon so ziemlich. Es fehlten einfach die Reibungspunkte bei ihr, die Entwicklungsmöglichkeiten boten...
Und so habe ich mir Auris geschaffen...
Aber ohne Ilfa hätte es Auris nie gegeben. Ilfa ist sozusagen, der 'Prototyp', das 'Vorläufermodell'.
Und weil mir das damals auch klar war, habe ich Ilfa im Spiel dann zur Mutter von Auris gemacht , denn das ist sie in einem gewissen Sinne ja tatsächlich...
Durch Ilfa habe ich gelernt, wie sehr ich mir wünschte, einen weiblichen Charakter zu führen und was mir bei Ilfa gefehlt hatte...
All das, was ich bei Ilfa vermisste, was ich versäumt hatte ihr mitzugeben, das bekam jetzt Auris... teilweise bewusst, teilweise auch unbewusst...
Auris wurde für mich die Frau, die ich gerne gewesen wäre, die ich aber nie sein kann...
Mit ihr bekam mein Traum vom Frausein ein Gesicht, einen Charakter und eine Stimme...
Und ich habe so viel von mir in sie hineingelegt... Meine Stärken... aber vor allem auch meine Macken...
Und noch wichtiger, ich habe ihr unbewusst das gegeben, was mir am meissten fehlte:
*die Kraft zu kämpfen
*und die Fähigkeit sich zu öffnen und auf andere Menschen zuzugehen.
Beides hatte mir bis dahin weitgehend gefehlt. Und beides hätte ich so dringend gebraucht...
Und damals, Anfangs der neunziger Jahre hatte ich mir jetzt mit Auris unbewusst und ungeplant ein VORBILD geschaffen...
Auris war und ist mir so ähnlich, daß ich mich meisstens problemlos mit ihr identifizieren kann.
Aber gleichzeitig ist sie eigenständig genug um eine ganz eigene Persönlichkeit zu entwickeln.
Jeder der schon mal eine Geschichte geschrieben hat weiss, daß die Personen, die man sich dafür ausdenkt - vorausgesetzt, sie haben genug Tiefgang - die Tendenz haben sich zu verselbständigen und nicht unbedingt immer das tun zu wollen, was ihr Erfinder von ihnen erwartet. So auch Auris ... BESONDERS Auris, schließlich habe ich ihr auch meinen Dickkopf mit auf den Weg gegeben *g*...
Ja und damit hatte ich mir nicht nur ein Vorbild geschaffen, dem ich nacheifern konnte und wollte, sondern auch noch jemand der mich kritisierte und vor allem auch motivierte... gerne auch durch mentale Ärschlitritte ... und diese Rolle füllt sie bis heute aus...
Auris, das war und ist die Frau die ich nicht sein konnte und die ich doch so gerne gewesen wäre...
Und sie hat es mir ermöglicht mich zu trauen mich zu öffnen...
Sie hat mir die Kraft gegeben den Weg zur Frau zu gehen...
Und sie hat mir den Weg gezeigt...
Ich weiss, letztlich habe ich all das gemacht und letztlich ist es meine Kraft...
Aber Auris hat es mir erst ermöglich diese innere Quelle der Kraft zu finden und anzuzapfen.
Ohne sie hätte ich all das nie geschafft.
Ohne sie würde es heute keine Klaudia geben... und ohne sie würde ich hier auch nicht bloggen.
Und darum habe ich - ihr zu ehren und um mich daran zu erinnern, daß sie immer bei mir ist und mir mit ihrer Kraft helfen kann - mir schließlich als dritten neuen Vornamen Aurisa gewählt, mit -a am Ende um Verwechslungen zwischen Auris und mir zu vermeiden und um klar zu machen, daß sie zwar ein Teil von mir ist, aber doch eine eigenständige Persönlichkeit...
Jetzt wisst ihr, in Kürze, was es mit Auris und Aurisa auf sich hat.
Die ganze Geschichte ist viel länger. Zu lange um sie hier zu erzählen.
Aber ich denke es ist klar, warum Auris so wichtig für mich war und ist.
Viele Grüßle
Aurisa
*Zum Blog-Starteintrag:
http://aurisa.twoday.net/stories/1504914/
*Was ein Fantasy-Rollenspiel ist ist hier erklärt:
http://aurisa.twoday.net/stories/1521104/
Aurisa - 9. Feb, 17:16
598 mal gelesen

Ging mir ähnlich...
ich habe vor einigen Jahren auch mal bei solchen Fantasy-Rollenspielen mitgespielt, und hatte auch fast immer einen weiblichen Charakter. Es hatte mir einfach immer besser gefallen, im Spiel gedanklich eine Frau zu sein, Männer spielte ich nicht gerne (hab ich glaube in der ganzen Zeit nur einmal gemacht, bin dann aber wieder bei weiblichen Charakteren gelandet... :-) ). Aufgefallen bin ich dadurch bei meinen damaligen Freunden nicht, weil auch noch andere von ihnen im Spiel weibliche Charaktere hatten. Allerdings ist mir jetzt im Nachhinein doch aufgefallen, daß es mir im Gegensatz zu ihnen nie um die Kämpfe und Schlachten im Spiel ging, sondern viel mehr um das Erleben der Abenteuer ansich, oder ging es mir sogar damals vielleicht schon vorrangig darum, meine Weiblichkeit im Spiel ausleben zu können?! Kann ich so direkt jetzt gar nicht mal sagen, aber wer weiß...
Ich kann mich allerdings heute noch an ein Abenteuer in DSA erinnern, wo wir ein altes verlassenes Schloß fanden, und hinein gingen um uns dort umzusehen... Und meine Charakterin hatte nix besseres zu tun, als sich aus einem Kleiderschrank ein Ballkleid rauszusuchen, und sich das mitzunehmen... Da haben die anderen dann doch schon leicht komisch geguckt, wie ich während des Spiels so meine Handlung beschrieben hatte, aber nun ja, es war ja nur ein Spiel in der Fantasie...
Bei Computerspielen habe ich auch oft lieber Frauen gespielt, wenn sich das aussuchen ließ, und habe da sogar teilweise damals schon den Namen Lena verwendet...
Und beim Schreiben von Geschichten kamen bei mir auch fast immer Frauen oder Mädchen in den Hauptrollen drin vor, und es hat mir immer mehr Spaß gemacht, aus der Sicht der Frau/des Mädchens die Geschichte zu erleben/schreiben, als aus der Sicht eines Mannes...
Ist halt schon irgendwie verrückt, wenn ich mir das im Nachhinein heute alles so durch´n Kopf gehen lasse...
Damals hatte ich noch jeden Gedanken an das Tragen von Frauenkleidern weggeschoben, und von Transen und TS usw. wußte ich eigentlich überhaupt nichts...
Aber Mädchen/Frauen spielen wollen... ;-))))
Grüße
Lena-Svenja
also bei mir war es so, daß beides praktisch zeitleich stattfand... die Entdeckung, daß ich TS bin... und die Entdeckung daß es sowas wie Fantasy-Rollenspiele gibt... Trotzdem habe ich da anfangs eher unbewusst Frauen gespielt... bewusst kam das erst später bei mir...
Rollenspiele sind ja generell eine wunderbare Möglichkeit sich auszuprobieren... wie sonst nur kleine Kinder es tun darf man da ungestraft in eine andere Haut schlüpfen :)... und sehen wie sich das für einen anfühlt...
Ja und bei mir kam dann später noch das Internet dazu, wo man gefahrlos üben kann... sehen wie man sich fühlt, wenn man als Frau auftritt... und wie die Menschen das aufnehmen... wenn sie nichts wissen... und wenn sie es wissen bzw. irgendwann erfahren...
Für Frauenkleider hat sich meine Auris allerdings nie besonders interessiert. Die ist ja mehr die klassische Kriegerin ;)... bzw. später eben Rondra-Geweihte... eigentlich eine typisch männliche Rolle... aber Auris hat ja auch noch eine weiche, weibliche Seite... Goldmähne eben...
Bei uns in einer meiner späteren Rollenspielrunden waren es übrigens ausgerechnet die ganz normalen hetero-Männer die sich am meissten für Frauenklamotten interessiert und auch sonst kein weibliches Klischee ausgelassen haben *g* ;)... Verkehrte Welt sozusagen ;)...
Tante Aurisa spielt die harte Kriegerin... und die normalen Männer machen einen auf Frauchen-Heldinnen *g*...
Viele Grüße
Aurisa