Von Nichtschnarcherschutzgesetzen, gezogenen Klammern und Heimreiseperspektiven
Freitag 18.Aug.
Hallo alle zusammen
Mein Tag heute begann mal wieder so gegen 5 Uhr. Ich hätte ja durchaus noch ein bisschen länger schlafen können, aber meine Bettnachbarin schnarcht ganz entsetzlich und schläft auch sonst sehr geräuschvoll. Im Gegensatz zu mir, die ich wenn es mir nicht gerade aus irgendwelchen gründen schlecht geht, mich kaum bewege und wohl auch kaum oder gar nicht schnarche. Zumindest war auf einer Kassette, die ich nachts mal mitlaufen lies, kein Laut zu hören. Außer das Klingeln des Telefons, das mich nicht mal geweckt hat. So tief hatte ich geschlafen.
Wann bitte kommt endlich das schon lange überfällige NICHTSCHNARCHERGESETZ ;-)) …? Na ja, aber ansonsten bin ich mit meiner 2. Bettnachbarin gut ausgekommen. Sie fährt jetzt wohl heute heim. Mal sehen, wer denn jetzt hier als nächstes reinschnarcht ;-)) Nach der obligatorischen Neovaginaspülung und dem Sitzbad hab ich noch schnell vom Balkon der Station ein paar sms geschrieben. Dem einigen Ort, wo das Handy überhaupt Netz hat. Telefonieren will ich von dort aus nicht, denn eigentlich ist Handybenutzung im Krankenhaus ja nicht erlaubt. Aber ein paar sms müssen einfach drin sein. Zumal der Balkon sowieso am äußersten Rand der Klinik liegt. Da halte ich es für ausgeschlossen, das durch ein paar sms irgendjemand oder irgendwas gestört wird.
Ja, und dann ging es Schlag auf Schlag. Noch vor dem Frühstück kurz nach 8 Uhr werde ich in die urologische Ambulanz geschickt und durfte mich mal Untenrum freimachen. Dr. A wollte sich das Problem mal ansehen. Und wo er schon mal dabei war, hat er auch gleich angefangen, die Klammern und Fäden zu entfernen. Mit denen die Haut zwischen Neovagina und After festgenäht war. Er meinte dann, die Hälfte macht er nun raus und den Rest dann am Montag. Im nächsten Moment sagte er, es sei alles sehr gut verheilt, da macht er gleich alles raus. Ja, und die Neoklitoris um die ich vor einer Woche gebangt hatte, die würde auch immer noch leben ;-)) Und überhaupt schien er von der Heilung, dem Ergebnis und seinen ärtzlichen Fähigkeiten sehr angetan zu sein. Und dann hat er gefragt, wann noch mal die OP war. (Donnerstag vor 8 Tagen) und überlegte, ob er sich das vor der Entlassung noch mal anschauen wollte. Das er aber nächsten Donnerstag nicht da sei – sonst wäre ich womöglich da schon rausgekommen. Also wird er sich Freitag in einer Woche das Ergebnis noch mal anschauen. Und wenn alles ok ist, dann darf ich irgendwann zwischen Freitag und Samstag nächste Woche nach Hause. Ja und an dem Samstag wollte doch meine Schwester auf dem Rückweg ihres Wellnessurlaubs zu Besuch kommen. Wäre doch klasse, wenn wir beide dann gemeinsam den Heimweg antreten könnten. ;-))
Ach ja und die verstopfte Harnröhre hat Dr. A sich auch angeschaut, mal den einen Schlauch reingeschoben und meinte, sie sei frei. Vielleicht war sie nur verklebt, oder zugeschwollen. Ich soll es jetzt einfach noch einmal versuchen. Also dann…….der Urinbeutel ist nun erstmal abgeschnallt. Und nun warte ich, das sich genug angesammelt hat für einen 2. Versuch. Es musste wohl so kommen. Der Stent wollte bei 1. Versuch nicht raus, der Urin auch nicht, eigentlich ist ja die ganze OP ein 2. Versuch. ;-)) Das scheint wohl so eine Art Running gag zu sein bei der Geschichte. ;-)) dann wird es mit dem Urin nun wohl beim 2. mal klappen.
Tja, das mit dem 2. Versuch war wohl leider nicht so das Wahre. Bei dem 1. Toilettengang nach dem Besuch bei Dr. A lief es tatsächlich, zwar nur in Form dünnen Strahles, der in alle Himmelsrichtungen spritzte und fast kein Wässerchen trüben könnte. Beim 2. Versuch kam dann noch weniger, beim dritten nur ein paar Tröpfchen und dann gar nichts mehr ;-(( obwohl sich dann herausstellte, dass einiges in der Harnblase war, ist mir danach wieder der Urinbeutel umgeschnallt worden. *seufz* Ansonsten war ich noch 2 mal für längere Zeit draussen. Zum ersten mal, seit der OP vor der Klinik. Da ist es ganz schön, man kann die ganze komplette, parkartig gestaltete Patientenseite ablaufen. Ich steh nun auch wieder sicher auf den Beinen. Trotzdem musste ich weiter langsam machen und kleine Schritte, um da nichts kaputt zu machen. Ich spüre deutlich wie viel Spannung da auf dem Unterleib liegt von den Nähten. In Zukunft werde ich wohl mal öfter draußen laufen, um ein wenig Bewegung zu bekommen und weil man da auch mal Handyfonieren kann. Tja eigentlich geht es mir gut, wenn da nicht das Problem mit dem Wasserlassen und dem Stuhlgang wäre.
Liebe Grüße
Aurisa
Hallo alle zusammen
Mein Tag heute begann mal wieder so gegen 5 Uhr. Ich hätte ja durchaus noch ein bisschen länger schlafen können, aber meine Bettnachbarin schnarcht ganz entsetzlich und schläft auch sonst sehr geräuschvoll. Im Gegensatz zu mir, die ich wenn es mir nicht gerade aus irgendwelchen gründen schlecht geht, mich kaum bewege und wohl auch kaum oder gar nicht schnarche. Zumindest war auf einer Kassette, die ich nachts mal mitlaufen lies, kein Laut zu hören. Außer das Klingeln des Telefons, das mich nicht mal geweckt hat. So tief hatte ich geschlafen.
Wann bitte kommt endlich das schon lange überfällige NICHTSCHNARCHERGESETZ ;-)) …? Na ja, aber ansonsten bin ich mit meiner 2. Bettnachbarin gut ausgekommen. Sie fährt jetzt wohl heute heim. Mal sehen, wer denn jetzt hier als nächstes reinschnarcht ;-)) Nach der obligatorischen Neovaginaspülung und dem Sitzbad hab ich noch schnell vom Balkon der Station ein paar sms geschrieben. Dem einigen Ort, wo das Handy überhaupt Netz hat. Telefonieren will ich von dort aus nicht, denn eigentlich ist Handybenutzung im Krankenhaus ja nicht erlaubt. Aber ein paar sms müssen einfach drin sein. Zumal der Balkon sowieso am äußersten Rand der Klinik liegt. Da halte ich es für ausgeschlossen, das durch ein paar sms irgendjemand oder irgendwas gestört wird.
Ja, und dann ging es Schlag auf Schlag. Noch vor dem Frühstück kurz nach 8 Uhr werde ich in die urologische Ambulanz geschickt und durfte mich mal Untenrum freimachen. Dr. A wollte sich das Problem mal ansehen. Und wo er schon mal dabei war, hat er auch gleich angefangen, die Klammern und Fäden zu entfernen. Mit denen die Haut zwischen Neovagina und After festgenäht war. Er meinte dann, die Hälfte macht er nun raus und den Rest dann am Montag. Im nächsten Moment sagte er, es sei alles sehr gut verheilt, da macht er gleich alles raus. Ja, und die Neoklitoris um die ich vor einer Woche gebangt hatte, die würde auch immer noch leben ;-)) Und überhaupt schien er von der Heilung, dem Ergebnis und seinen ärtzlichen Fähigkeiten sehr angetan zu sein. Und dann hat er gefragt, wann noch mal die OP war. (Donnerstag vor 8 Tagen) und überlegte, ob er sich das vor der Entlassung noch mal anschauen wollte. Das er aber nächsten Donnerstag nicht da sei – sonst wäre ich womöglich da schon rausgekommen. Also wird er sich Freitag in einer Woche das Ergebnis noch mal anschauen. Und wenn alles ok ist, dann darf ich irgendwann zwischen Freitag und Samstag nächste Woche nach Hause. Ja und an dem Samstag wollte doch meine Schwester auf dem Rückweg ihres Wellnessurlaubs zu Besuch kommen. Wäre doch klasse, wenn wir beide dann gemeinsam den Heimweg antreten könnten. ;-))
Ach ja und die verstopfte Harnröhre hat Dr. A sich auch angeschaut, mal den einen Schlauch reingeschoben und meinte, sie sei frei. Vielleicht war sie nur verklebt, oder zugeschwollen. Ich soll es jetzt einfach noch einmal versuchen. Also dann…….der Urinbeutel ist nun erstmal abgeschnallt. Und nun warte ich, das sich genug angesammelt hat für einen 2. Versuch. Es musste wohl so kommen. Der Stent wollte bei 1. Versuch nicht raus, der Urin auch nicht, eigentlich ist ja die ganze OP ein 2. Versuch. ;-)) Das scheint wohl so eine Art Running gag zu sein bei der Geschichte. ;-)) dann wird es mit dem Urin nun wohl beim 2. mal klappen.
Tja, das mit dem 2. Versuch war wohl leider nicht so das Wahre. Bei dem 1. Toilettengang nach dem Besuch bei Dr. A lief es tatsächlich, zwar nur in Form dünnen Strahles, der in alle Himmelsrichtungen spritzte und fast kein Wässerchen trüben könnte. Beim 2. Versuch kam dann noch weniger, beim dritten nur ein paar Tröpfchen und dann gar nichts mehr ;-(( obwohl sich dann herausstellte, dass einiges in der Harnblase war, ist mir danach wieder der Urinbeutel umgeschnallt worden. *seufz* Ansonsten war ich noch 2 mal für längere Zeit draussen. Zum ersten mal, seit der OP vor der Klinik. Da ist es ganz schön, man kann die ganze komplette, parkartig gestaltete Patientenseite ablaufen. Ich steh nun auch wieder sicher auf den Beinen. Trotzdem musste ich weiter langsam machen und kleine Schritte, um da nichts kaputt zu machen. Ich spüre deutlich wie viel Spannung da auf dem Unterleib liegt von den Nähten. In Zukunft werde ich wohl mal öfter draußen laufen, um ein wenig Bewegung zu bekommen und weil man da auch mal Handyfonieren kann. Tja eigentlich geht es mir gut, wenn da nicht das Problem mit dem Wasserlassen und dem Stuhlgang wäre.
Liebe Grüße
Aurisa
Sternschnuppi - 24. Aug, 23:53