Gerichtstermin II - Die Personenstandsänderung
Hallo alle zusammen,
so der Gerichtstermin zur Personenstandsänderung liegt jetzt auch hinter mir...
Und wieder mal ging es sehr schnell... wie schon beim ersten Gerichtstermin zur Vornamensänderung vor über zwei Jahre, hat es gerade mal eine knappe Viertelstunde gedauert...
Es war auch wieder dieselbe Richterin, wie damals vor zwei Jahren schon... und sie hat sich offensichtlich auch noch an mich erinnert...
Wie schon beim ersten mal hat sie mich noch das eine oder andere gefragt... aber nichts, was für den Ausgang des Verfahrens wirklich entscheidend hätte sein können...
Von nochmal erforderlichen Gutachten war nicht die Rede...
Ich habe das dann von mir aus angesprochen... und sie meinte ihr reicht als erforderlichen Nachweis die Bescheinigung der Klinik... dafür seien keine neuerlichen Gutachten mehr erforderlich...
Hm... ich wundere mich zwar immer noch darüber... schließlich steht im Gesetz ausdrücklich anderes... und ich habe ja auch schon X mal von anderen Betroffenen gehört, daß trotzdem nochmal Gutachten notwendig seien... aber letztlich muss sie als Richterin ja wissen was sie tut...
Ich habe danach gefragt... mehr kann ich nicht tun...
Jetzt geht die Sache an die Staatsanwaltschaft... als Vertreterin des öffentlichen Interesses... sozusagen die 'Gegenpartei' in diesem Verfahren... und falls die irgendwelche Einwände hat - beispielsweise eben bemängelt, daß da doch nochmal Gutachten gemacht werden müssen - dann werde ich das schon erfahren... falls nicht dann dürfte die Personenstandsänderung vermutlich irgendwann Anfang nächsten Jahres rechtskräftig sein - ich hatte extra gefragt, wie lange es noch ungefähr dauern wird...
Noch ein Wort zu den Verfahrenskosten:
Dieses Verfahren zur Personenstandsänderung wird mich gerade mal so etwa 50-60 Euro kosten, also nicht viel.
Das vorherige Verfahren zur Vornamensänderung lag bei etwa 900,- Euro... wegen den vom Gesetz geforderten beiden Gutachten.
Insgesamt alles zusammen also rund 1000,- Euro für das gesamte Verfahren nach dem Transsexuellengesetz.
Tja... ich freu mich natürlich, daß es geklappt hat... aber - im Gegensatz zum ersten Gerichtstermin zur Vornamensänderung - kommt diesmal bei mir nicht die ganz große Freude auf...
Damals, bei der Vornamensänderung, da war die Anspannung vorher deutlich größer... denn theoretisch hätte die Richterin da ja bedenken haben können, mir die zu genehmigen... aus welchen Gründen auch immer...
Und die Vornamensänderung das war für mich schon ein psychologisch SEHR wichtiger Schritt... endlich nicht mehr Klaus sein zu müssen... endlich neue Papiere mit meinem neuen Namen bekommen zu können...
Diesmal dagegen... nach all dem, was ich inzwischen schon hinter mir habe... coming out, Vornamensänderung, Nasenoperation, GA-Operation usw... dagegen ist die Personenstandsänderung jetzt kein sehr großer Schritt mehr...
Und rein praktisch macht es ja auch keinen so wahnsinnig großen Unterschied... ob ich rechtlich Mann oder Frau bin... Auch von daher ist das jetzt nicht so wahnsinnig bedeutsam wie damals die Vornamensänderung...
Wenn ich die Personenstandsänderung trotzdem machen lassen will dann vor allem aus psychologischen Gründen... weil es emotional für mich schon einen Unterschied macht, ob ich rein rechtlich Mann oder Frau bin...
Und es war ja auch kein Grund denkbar, aus dem man mir die jetzt noch versagen könnte...
Das hat dann ja auch die Richterin heute gesagt... daß sie da nichts abzuwägen hätte, wie die Entscheidung denn ausfallen sollte...
Nein das war schon klar, daß die Personenstandsänderung durchgehen würde... die Frage war nur ob das heute schon abgehakt werden kann oder was da eventuell deswegen noch alles auf mich zu kommen könnte...
Man weiss ja nie... und darum war ich trotzdem schon ein wenig angespannt... wohl umsonst wie es aussieht...
Also dann... wenn jetzt nicht doch noch was ganz gewaltig schief geht, dann werde ich meinen nächsten Geburtstag im Frühling endlich als FRAU Klaudia K feiern können...
Viele Grüße
Aurisa
so der Gerichtstermin zur Personenstandsänderung liegt jetzt auch hinter mir...
Und wieder mal ging es sehr schnell... wie schon beim ersten Gerichtstermin zur Vornamensänderung vor über zwei Jahre, hat es gerade mal eine knappe Viertelstunde gedauert...
Es war auch wieder dieselbe Richterin, wie damals vor zwei Jahren schon... und sie hat sich offensichtlich auch noch an mich erinnert...
Wie schon beim ersten mal hat sie mich noch das eine oder andere gefragt... aber nichts, was für den Ausgang des Verfahrens wirklich entscheidend hätte sein können...
Von nochmal erforderlichen Gutachten war nicht die Rede...
Ich habe das dann von mir aus angesprochen... und sie meinte ihr reicht als erforderlichen Nachweis die Bescheinigung der Klinik... dafür seien keine neuerlichen Gutachten mehr erforderlich...
Hm... ich wundere mich zwar immer noch darüber... schließlich steht im Gesetz ausdrücklich anderes... und ich habe ja auch schon X mal von anderen Betroffenen gehört, daß trotzdem nochmal Gutachten notwendig seien... aber letztlich muss sie als Richterin ja wissen was sie tut...
Ich habe danach gefragt... mehr kann ich nicht tun...
Jetzt geht die Sache an die Staatsanwaltschaft... als Vertreterin des öffentlichen Interesses... sozusagen die 'Gegenpartei' in diesem Verfahren... und falls die irgendwelche Einwände hat - beispielsweise eben bemängelt, daß da doch nochmal Gutachten gemacht werden müssen - dann werde ich das schon erfahren... falls nicht dann dürfte die Personenstandsänderung vermutlich irgendwann Anfang nächsten Jahres rechtskräftig sein - ich hatte extra gefragt, wie lange es noch ungefähr dauern wird...
Noch ein Wort zu den Verfahrenskosten:
Dieses Verfahren zur Personenstandsänderung wird mich gerade mal so etwa 50-60 Euro kosten, also nicht viel.
Das vorherige Verfahren zur Vornamensänderung lag bei etwa 900,- Euro... wegen den vom Gesetz geforderten beiden Gutachten.
Insgesamt alles zusammen also rund 1000,- Euro für das gesamte Verfahren nach dem Transsexuellengesetz.
Tja... ich freu mich natürlich, daß es geklappt hat... aber - im Gegensatz zum ersten Gerichtstermin zur Vornamensänderung - kommt diesmal bei mir nicht die ganz große Freude auf...
Damals, bei der Vornamensänderung, da war die Anspannung vorher deutlich größer... denn theoretisch hätte die Richterin da ja bedenken haben können, mir die zu genehmigen... aus welchen Gründen auch immer...
Und die Vornamensänderung das war für mich schon ein psychologisch SEHR wichtiger Schritt... endlich nicht mehr Klaus sein zu müssen... endlich neue Papiere mit meinem neuen Namen bekommen zu können...
Diesmal dagegen... nach all dem, was ich inzwischen schon hinter mir habe... coming out, Vornamensänderung, Nasenoperation, GA-Operation usw... dagegen ist die Personenstandsänderung jetzt kein sehr großer Schritt mehr...
Und rein praktisch macht es ja auch keinen so wahnsinnig großen Unterschied... ob ich rechtlich Mann oder Frau bin... Auch von daher ist das jetzt nicht so wahnsinnig bedeutsam wie damals die Vornamensänderung...
Wenn ich die Personenstandsänderung trotzdem machen lassen will dann vor allem aus psychologischen Gründen... weil es emotional für mich schon einen Unterschied macht, ob ich rein rechtlich Mann oder Frau bin...
Und es war ja auch kein Grund denkbar, aus dem man mir die jetzt noch versagen könnte...
Das hat dann ja auch die Richterin heute gesagt... daß sie da nichts abzuwägen hätte, wie die Entscheidung denn ausfallen sollte...
Nein das war schon klar, daß die Personenstandsänderung durchgehen würde... die Frage war nur ob das heute schon abgehakt werden kann oder was da eventuell deswegen noch alles auf mich zu kommen könnte...
Man weiss ja nie... und darum war ich trotzdem schon ein wenig angespannt... wohl umsonst wie es aussieht...
Also dann... wenn jetzt nicht doch noch was ganz gewaltig schief geht, dann werde ich meinen nächsten Geburtstag im Frühling endlich als FRAU Klaudia K feiern können...
Viele Grüße
Aurisa
Aurisa - 30. Nov, 18:08
Liebe Grüße, Laura