aurisa, das leben ist ein kampf. und je nachdem wie gütig oder ungütig das schicksal zu uns ist, müssen wir jahr für jahr berge überwinden. manche berge sind beschwerlicher, andere gefälliger. dagegen ist nichts zu machen. das ganze leben ist ein berg. nicht jeder kommt am gipfel an. und nicht jeder gipfel ist es wert, ihn zu erklimmen.
das liegt nicht nur am schicksal sondern auch zu einem guten teil an unserer einstellung zu demselben. was bedeutet denn glück? glück kann schon sein (z.b. bei krankheit oder krieg), wenn man einfach nur überlebt. du bist nun immerhin schon 40, aurisa. hattest du keine glücklichen tage? hattest du keine glücklichen stunden?
rede dir das bitte nicht ein. ich kenne keinen menschen, der per se glücklich ist. zufriedenheit und bescheidenheit sind die einstellungen, die glücklich machen; während das ständige begehren unglücklich macht. es fällt mir heute wirklich schwer, dir diese zeilen zu schreiben, denn ich fühle mich saumäßig und alles andere als glücklich.
die ängste plagen mich wie eine hummelarmee im bauch, und ich bin ihrer so müde ...
nun ja, ich kenne sie gut, die ängste und dämonen, darum verzweifle ich nicht. sie gehören zum leben, weiß der teufel, wer sie für den menschen ersonn. wozu lebt man eigentlich? scheiße. dumme frage, was?
die lebensmitte überschritt ich vor 5 jahren. ich will nicht alt werden, aber ich werde alt. ich muß da durch wie jeder mensch. früher oder später kriegt mich der tod. bis dahin will ich leben, lieben, fühlen ... denken, kämpfen, glücklich und unglücklich sein. ich will es annehmen, wie es ist; und danke meinen schutzengeln, die wirklich bisher allerhand arbeit mit mir schwerenöter hatten.
heute sollte ein schöner tag sein. es ist ein frühlingstag. wunderbar. weißt du was? ich werde jetzt rausgehen ... und tief durchatmen, unter meine mitmenschen gehen und denken, dass wir alle im selben verdammten boot sitzen ... ohne ausnahme.
oje,
das liegt nicht nur am schicksal sondern auch zu einem guten teil an unserer einstellung zu demselben. was bedeutet denn glück? glück kann schon sein (z.b. bei krankheit oder krieg), wenn man einfach nur überlebt. du bist nun immerhin schon 40, aurisa. hattest du keine glücklichen tage? hattest du keine glücklichen stunden?
rede dir das bitte nicht ein. ich kenne keinen menschen, der per se glücklich ist. zufriedenheit und bescheidenheit sind die einstellungen, die glücklich machen; während das ständige begehren unglücklich macht. es fällt mir heute wirklich schwer, dir diese zeilen zu schreiben, denn ich fühle mich saumäßig und alles andere als glücklich.
die ängste plagen mich wie eine hummelarmee im bauch, und ich bin ihrer so müde ...
nun ja, ich kenne sie gut, die ängste und dämonen, darum verzweifle ich nicht. sie gehören zum leben, weiß der teufel, wer sie für den menschen ersonn. wozu lebt man eigentlich? scheiße. dumme frage, was?
die lebensmitte überschritt ich vor 5 jahren. ich will nicht alt werden, aber ich werde alt. ich muß da durch wie jeder mensch. früher oder später kriegt mich der tod. bis dahin will ich leben, lieben, fühlen ... denken, kämpfen, glücklich und unglücklich sein. ich will es annehmen, wie es ist; und danke meinen schutzengeln, die wirklich bisher allerhand arbeit mit mir schwerenöter hatten.
heute sollte ein schöner tag sein. es ist ein frühlingstag. wunderbar. weißt du was? ich werde jetzt rausgehen ... und tief durchatmen, unter meine mitmenschen gehen und denken, dass wir alle im selben verdammten boot sitzen ... ohne ausnahme.
tschüss aurisa,
bon.